SWT-SPORTS BMW Motorrad EnduroBoxer Nr. 108

BMW R 100 R als GS
Umbau SWT-SPORTS Nr. 108

Der Boxer ist noch nicht in die Tage gekommen, was man an diesem prächtigen RallyeBoxer sehr gut sehen kann. Stefan hat sich mit seinem
BMW R 100 R Enduro Umbau seinen Traum von einer Reisemaschine erfüllt.

Der SWT-SPORTS Boxer Nr. 108

Der kräftige Boxer schiebt das Expeditionsmobil durchzugsstark nach vorne. Der Rahmen des klassischen BMW Zweiventiler wurde an vielen Stellen mit Knotenblechen und Einschweißteilen für sein neues Aufgabengebiet vorbereitet.

Die Rahmenverstärkung im Schwingenbereich

Die Gabel einer modernen KTM soll dem Boxer ausreichen Federweg bieten und einen stabile Fahrweise garantieren.
Am Hinterrad treibt ein 18“ Rad den 2-Ventiler zielgerichtet nach vorne.
Die 18 Zoll Felge verspricht eine große Auswahl an Reifen in den verschiedensten Ausführungen.
Dank des BMW R 100 GS Wüstenfasses kann eine große Reichweite problemlos realisiert werden. Der Kunststofftank von BMW Motorrad – Acerbis wurde für den Anbau am Boxer etwas modifiziert.

Das klassische Windschild mit Acewell Tacho

So ist die Optik zusammen mit dem Windschild und der R 45 Lichtmaske sehr gelungen.

Der ZACH ESD beim Fotoshooting

Die Abgase entweichen durch unseren GS Krümmer in die ZACH Y-Rohr und ESD Anlage.
Mit dem schönen Hinterradkotflügel in weiß hat sich Stefan ein formschönes Schutzblech für seinen Umbau ausgewählt.

Mit unserem schicken UFO Hinterradfender

Das Traktiv Federbein und die 1100er Schwinge geben dem RallyeBoxer die nötige Stabilität und Sicherheit.
Wir finden, dass Stefan hier einen wunderschönen Umbau realisiert hat.

Manuel Schad (SWT-SPORTS) vor dem RallyeBoxer von Stefan.

Weitere Bilder vom Umbau Nr. 108


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Video über die erleichterten Kurbelwellen für den BMW Motorrad Boxer

Nachdem wir im Blogbericht im Dezember schonmal auf unsere neuen Kurbelwellen informiert haben, konnten wir für Euch noch einen kleinen Videoclip erstellen.

Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass der Rundlauf der Kurbelwellen unseres BMW Motorrad 2-Venil Boxers doch recht unterschiedlich ist. Auch die verschiedenen neuen Arten von Kolben die im Wesentlichen deutlich leichter als die originalen BMW Motorrad Kolben sind fordern geradezu eine Modifikation der Kurbelwelle heraus.

Außerdem bietet die erleichterte und neu gewuchtete Kurbelwelle einige spürbare Vorteile.

Ruhiger und ausgeglichener Motorlauf

Bessere Gasannahme

Weniger Spritverbrauch

Wer Interesse hat, kann gerne mit uns in Verbindung treten.

LINK zum SHOP

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Die interessante Geschichte zum SWT-SPORTS Umbau Nr. 89

Die BMW Motorrad G/S in Afrika

Andreas und seine  BMW Motorrad R80G/S

Andreas ist der Dritte im Bunde!

Erstzulassung         7.4.1986 – 1. Besitzer

Besitzerwechsel     14.5.1987 – 2. Besitzer

Besitzerwechsel     19.3.1990 – Zulassung der BMW Andreas

In den folgenden Zeilen erzählt uns Andreas von seinen Erlebnissen mit seiner BMW G/S und warum er sich nochmal dazu überwunden hat, die G/S wieder ins Leben zu bringen.

Zwei Freunde mit ihrem BMW Motorrad Boxer

Im Laufe des Jahres 1990 habe ich bei HPN in Seibersdorf den 43 L Kunststofftank und progressiv gewickelte Gabelfedern gekauft. Das White Power Federbein habe ich bei einem Freund gebraucht und defekt billig erwerben können. Es wurde bei White Power überholt. Mein Bruder schweißte einen Gepäckträger (Teschkopie) und ich habe mir Alubleche knicken lassen und die Koffer zusammengenietet. Zum Sommerende war die Fernreisemaschine fertig. Mit meinem leider verstorbenen Freund Guido habe ich mehrere Touren in die Alpen und nach Bayern unternommen.

Andreas BMW GS vor dem Umbau

Am 2.2.1991 startete ich morgens um 9:00 Uhr bei -12°C in Richtung Kamerun. Wie verabredet stieß mein Freund Wolfgang mit einer fast identisch ausgerüsteten BMW G/S dazu und wir schafften an diesem Fahrtag immerhin 535 km abzureisen! Erst am nächsten Tag hinter Lyon wurde es endlich wärmer. Für das Ticket Marseille – Algier zahlte ich damals über 400 DM, was zu dieser Zeit viel Geld war! Die Fähre war fast leer, alle hatten zu der Zeit Angst vor dem 1. Golfkrieg der bald  losgehen sollte. In Algier besorgten wir uns das Visa für Mali und erkundigten uns sowohl bei der Deutschen als auch bei der Malinesischen Botschaft nach der aktuellen Sicherheitslage (bei der „Dakar“ wurde ein Teilnehmer erschossen – angeblich nur Banditen) , die Antwort : „alles kein Problem“. Jetzt streikte Wolfgang`s G/S, ich gab Starthilfe und auf ging es in den Süden. Da der Mistbock weiter streikte schaute ich mir das mal genauer an:

Erlebnisse die man nie vergisst. Mit dem 2-Ventiler in Afrika

Wolfi´s Karre starrte vor Dreck, da sie auf über 90000 Km nie so richtig geputzt wurde, das hatten die Batterieklemmen übel mitgenommen. Nach einer intensiven Reinigung, erlebte die  Lichtmaschine ihren zweiten Frühling und konnte glücklicherweise wieder laden. Die Behörden hier waren sehr nervös, in dem Örtchens Ain Sefra wurden wir 3x in Folge kontrolliert – die 3. Kontrolle war fies, die wollten Pornos haben, wir konnten nicht liefern, also bedienten sie sich an unserem spärlichen Proviant. Vor der ersten wirklichen „Langstrecke“ gönnten wir uns noch ein Luxushotel am Rand des großen östlichen Ergs. Das Hotel war idyllisch an den riesigen Sanddünen gelegen und wirkte wie in einem Märchen. Da der religiöse Wahn immer mehr um sich griff, waren die Tankstellen, die Benzin hatten, wegen Freitag geschlossen, die ohne Benzin geöffnet. Ein hilfsbereiter Polizist zapfte uns was aus seinem Dienstwagen und wir erreichten Reggane, den Beginn der legendären Tanezrouftpiste. Hier wurden die G/S pistenfein gemacht und die überlebenswichtigen Vorräte besorgt. Ich montierte die Michelin Desert Reifen vorn und hinten, Wolfgang die Michelin T61 Pneus. Der Unterschied war gigantisch, während meine G/S wie auf Schienen durch den tiefen Sand pflügte, war es für Wolfgang eine einzige kräftezehrende Schinderei. Für die Piste brauchten wir 2 Tage, man musste noch eine Eigenverantwortlichkeitserklärung unterschreiben und sich Fotos von verdursteten Reisenden zur Abschreckung anschauen.  Die nächste sichere Versorgungsmöglichkeit war Gao, und das lag 1320 km vor uns.

Die Autobahn der Wüste. Mit dem Boxer durch den Sand.

Dazwischen gab es Wasserstellen, die Grenzposten, winzige Örtchen und geschickte Händler die manchmal auch Kraftstoff verkauften, aber eben nur manchmal. Wir hatten nur einmal nach 205 km Erfolg und konnten uns mit Brennstoff versorgen, sonst gab es leider nur Wasser. Die Wüste war hier oft flach, und am Ende eines Fahrtages sah es noch genauso aus wie am Morgen. Eines Nachts schliefen wir an einer Wegmarkierung, die mit einer solargespeisten Batterie nachts blinkte. Hier mitten im Nichts kam in der Nacht eine Kamelkarawane vorbei, leider hatten wir das verschlafen und bestaunten am darauf folgenden Morgen nur ungläubig die Spuren. Bordj Moktar war der Grenzposten von Algerien und eine Keimzelle der Korruption. Die Mistböcke hatten Benzin in größeren Mengen, wollten diesen aber nur schwarz, d.h. gegen Devisen verkaufen. Unser Schwarzgeld war leider schon länger verbraucht und mein Französisch zum Verhandeln zu schlecht. Mit Händen und Füßen konnte ich den Grenzbeamten meinen Plan veranschaulichen. So konnten wir die  Ausreise erledigen, samt Devisenkontrolle, schwarz einreisen und mit Devisen tanken. Der scheiß Lateinunterricht in der Schule war völliger Blödsinn, bis dato hat er mich nicht wirklich weiter gebracht. Eigentlich reichten unsere Kraftstoffreserven bis Tessalit, dem Malinesischen Grenzposten. Blöd war nur, dass wir allein unterwegs waren. Andere Transsaharafahrer waren hier Fehlanzeige! Die eigentliche Grenze zu Mali war mit einem Stapel aus 3 riesigen Bulldozerreifen markiert. Hier hätten wir uns damals einfach links halten müssen. Leicht rechts war jedoch ein stark ausgefahrenes Spurenbündel, dem wir brav folgten – Pistenmarkierungen gab es weder links noch rechts, nur die eine tiefe Spur durch den Sand. Die Entfernung nach Tessalit sollte eigentlich ca. 50 km sein,  als nach 70 Km noch kein Ort in Sicht war, war uns klar, dass wir uns verirrt hatten.

Elefantenalaaarm , hier ist Vorsicht angesagt.

Und dass zum großen Übel  mit viel zu wenig Kraftstoff.  Wir campierten direkt an Ort und Stelle, doch an Schlaf war nicht zu denken.  Für den äußersten Notfall hatten wir noch Tabletten zum Wasseraufbereiten dabei, doch diese wollten wir nicht nutzen. Jeder Tropfen Kraftstoff an Bord wurde nun in den Tank meiner Reisemaschine gegossen, auch das aus dem Kocher! Da meine die sparsame G/S war und  mit etwa 1 Liter pro 100 km weniger als Wolfgang`s auskam, wollte ich es wagen und den Rückweg antreten. Am nächsten Morgen erreichte ich  in einer Rekordzeit den Reifenstapel, aber bis Tessalit reichten meine Reserven trotzdem nicht mehr. Dank dieses lebensrettenden Versuchs rettete meine G/S damals zwei nette Menschen, denn zum Glück war eine Tuareg-Familie da, so konnten wir nicht verdursten. Zuerst begrüßen uns deren Kinder, die sich jedoch in bedauernswertem Zustand befanden. Nachdem wir uns gegenseitig begrüßten und unser Problem geschildert hatten, gaben wir den Kindern unser Obst und versorgten die vielen kleinen Blessuren der armen Kerlchen. Kaum waren wir fertig kam aus dem Nichts ein Landcruiser Pick Up mit Tuaregs gefahren. Sie verkauften uns 20l von ihrem besten Benzin für 100 DM – zum langwierigen Verhandeln war unsere Position zu diesem Zeitpunkt einfach zu schwach. Nachdem sie uns den Streckenverlauf deutlich erklärt hatten, verabschieden wir uns dankbar voneinander. Die letzten 50 Km nach Tessalit waren in einem katastrophalen Zustand, die Fahrerei zu zweit war unheimlich anstrengend. Als wir ankamen gab es als erstes ein eiskaltes Bier. Später erklärten wir dem Zoll-Chef unser Problem und dann war  tanken angesagt. An der Tanke war ein Italiener, der Wolfang in seinem Transporter mit zurück bis zum Reifenstapel nahm, er machte uns wenig Mut Wolfgang`s G/S dort wiederzubekommen. Ähnliches hatte uns der Zoll-Chef schon vorausgesagt. Am Reifenstapel übernachteten wir und wollten am nächsten Morgen die zurückgelassene G/S und den Rest unserer Ausrüstung bergen. Alles war noch da, jedoch schafften wir es nicht mehr an diesem Tag bis Tessalit. Endlich am Vorposten der Zivilisation angekommen wurden wir mittels staatlich legalisierten Straßenraubes um einen ordentlichen Batzen Geld gebracht, alles war extrem überteuert.

Das Bike nach der Frischzellenkur bei SWT-SPORTS

Dafür entschädigte uns aber der Campingplatz, alles war dort sehr sauber und ordentlich gepflegt. Der Inhaber und seine Frau waren unermüdlich bei der Arbeit, man sah, dass auch hier unter den widrigen Umständen mit Fleiß und Ausdauer viel erreicht werden konnte. Als wir uns zur Weiterfahrt bei den Behörden abmeldeten erfuhren wir ganz nebenbei, dass Krieg hier war – Tuaregaufstand, die Stadt Agades und die Uranmine von Arlit im Niger waren von Tuaregmilizen besetzt. Hier wurden damals Reisende und Geschäftsleute überfallen und ausgeraubt. Es kam damals ein Lada Niva an und  dort stiegen 5 Deutsche aus. Sie wurden ausgeraubt und es wurden 2 Fahrzeuge gestohlen, mit dem Niva hat man sie dann ziehen lassen. Die Beschreibung der Gangster passte exakt zu dem Fahrzeug und den Personen, die uns das ersehnte Benzin verkauft hatten. Auf der Weiterfahrt waren wir dann extrem vorsichtig und versteckten uns bei unseren Pausen oder Übernachtungen. Die Streckenmarkierungen der Piste waren leider immer nur da vorhanden wo der Streckenverlauf eindeutig war und so waren wir nach den gemachten Erfahrungen noch viel vorsichtiger. Die

Rekordstrecke: 200 km ohne eine einzige Markierung, doch alles ging gut und wir erreichten Gao am Niger. Von nun an verlief die Piste entlang des Niger und wo auch die eine oder andere Dornakazie wachen konnte. Was das Auge freut mögen die Reifen gar nicht, die Michelin T61 waren dauernd platt. Die harten Dornen arbeiteten sich jedoch auch durch meinen Michelin Desert durch, aber erst einigen Tausend Kilometer später.

Auf den letzten 350 Pistenkilometern konnten wir das eine oder auch andere Bierchen für teuer Geld ergattern und auch die Versorgung mit Essbarem funktionierte hier wieder leichter. Wir machten eine Pirogenfahrt und schauten uns erstaunt Nilpferde an. Seit Südalgerien wurde es stetig wärmer und nun war es richtig heiß. Die Strecke entlang des Niger bestand hauptsächlich aus den Spurrillen der großen LKW, die dort gefahren waren, so war die Fahrerei total anspruchsvoll – eine so beschissene Piste war ich in meinem Leben noch nie gefahren. Zum Glück  war die Teerstraße nicht mehr weit entfernt. An der Grenze Mali – Niger zeigte Wolfgang probeweise mal seinen Dienstausweis vom Zoll. Das hätten wir vorher schon mal testen sollen, denn die Formalitäten waren ein Plausch unter Kollegen – Klasse! Angekommen, dann gleich ins Hotel Amenokal und vier eiskalte Blonde später fühlte ich mich wie neu geboren. Wir fuhren an diesem Tag nicht mehr weit, am folgenden Tag sollten wir den  Beginn der Teerstraße endlich finden. Sie führte uns nach  Baobabs und nach Niamey, der Hauptstadt des Niger. Zwischen Wolfgang und mir hatten sich immer wieder Spannungen gebildet, doch jetzt war es nicht mehr auszuhalten und so trennten wir uns. Ich wurde damals von einem Bayern aufgegabelt, der seine defekte Yamaha XT500 für einen Spottpreis verkaufen musste, so nahm ich ihn mit Richtung Togo. Am Stadtrand Niameys frühstückten wir zusammen an einer Imbissbude in der Nähe zur Brücke über den Niger. Hart gekochte Eier und trockenes Baguette. Mein Bayer bestellte Tee, ich Bier, da die Cola wohl schon länger ausverkauft war. Als er sich beschwerte, da der Tee recht dünn ausschaute, riet ich ihm, doch einfach auf den Teebeutel zu warten. Als er den Teebeutel bekam, bestellte er sich dann auch ein Hopfengetränk. Das Wasser stammte zu der Zeit  direkt aus dem Fluss und die Zusatzstoffe aus diesem Gewässer waren bestimmt nicht gesundheitsförderlich. Wo vor zwei Jahren noch Dörfer mit den typischen Rundhütten standen war nun alles verlassen und die Landschaft völlig vertrocknet. In Bittou, dem Grenzort zwischen Burkina Faso und Togo übernachteten wir in einem klimatisierten Bungalow, aber um 22 Uhr stellten die Jungs den Generator ab und es war sofort  Schluss mit Aircondition. Der Lichtstrom lief noch weiter. Da wir jedoch mit Klimaanlage geordert hatten, klemmten wir diese einfach schnell an den Lichtstrom an. Sofort  kamen die  Jungs vom Hotel überrascht  und konnten es nicht fassen! Sie waren erstaunt über das Geräusch der Klimaanlage und wir schliefen wunderbar. Den Aufpreis der Klimaanlage zahlten wir nicht denn der Strom war ja weg, bescheißen konnten wir uns ja selbst. In Togo durchquerten wir einen riesigen Nationalpark, die Hauptstraße führte direkt durch ihn hindurch. Hier sah ich zum ersten Mal große Wildtiere in Afrika. Auch ein Elefant war darunter. Es war abartig heiß (weit über 45°C) und dazu total schwül.

Das Hinterrad wurde so heiß, dass man es mit bloßen Händen nicht anfassen konnte. Hinter Sokode ging mir dann  das Getriebe kaputt. Zum Glück war dieser Ausfall neben einer Kneipe, wo wir uns dann hängen lassen konnten. Zu unserer Überraschung stellten wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück fest, dass der 2. und 4. Gang noch funktionierten.

Mit diesen erreichten wir mit viel Glück den Campingplatz Robinson Plage direkt am Meer in Lome. Die Kriminalität war hier so hoch, dass bewaffnete Wächter den Campingplatz bewachen mussten, und man wurde von diesen Wächtern zum Taxistand an der Straße eskortiert. Auf dem Markt klaute mir einer einen Geldschein aus der Hemdtasche, ich hielt den Kerl fest, und wurde kurz darauf von den Marktfrauen umringt. Die hatten dem Burschen dann eine ordentliche Tracht Prügel verpasst und scheuchten ihn davon. Die Suche nach einem Getriebe für meine BMW verlief im Sande, da der einzige Motorradpolizist mit BMW das Getriebe seiner BMW für mich nicht hergeben wollte. Er sagte, wenn die BMW kaputt geht kriegt er nur noch eine Honda als Ersatz und das wollte ich ihm nicht antun. Bei SABENA, der belgischen Airline, buchte ich daraufhin den Rückflug für mich und die geschundene G/S. Im Flieger befanden sich nur eine Hand voll Reisende, die Bordmannschaft war  klar in der Überzahl. Auch ein bewaffneter Polizist war mit an Bord.  Sadam hatte zu der Zeit mit weltweiten Anschlägen gedroht. Die G/S durfte nur mit, weil ich auch ich im Flieger saß. Der Flug war sehr lustig, denn die Stewardessen hatten Langeweile, ebenso wie der Polizist. So feierten wir ein bisschen zusammen und machten es uns später auf den freien Bänken bequem. Am 14.3. früh morgens landete ich in Brüssel und um 17:00 Uhr kam ich wieder nach Hause. 12 km vor meiner Garage musste ich dann nochmal das Vorderrad aufpumpen. Die Akazienstachel hatten sich durch den Reifen durchgearbeitet.

Ein Andenken aus Afrika

Das Getriebe war damals nicht mehr zu retten, eine Neuanschaffung musste her.

Auch Wolfgang erreichte Kamerun nicht, in Nigeria gab seine Kupplung der G/S auf. Mit SABENA kam auch er mit seiner G/S nach Hause. Die Trennung bei Differenzen hatten wir vor Reisebeginn verabredet, und wir sind noch heute gut befreundet.

Die Sicherheitslage in Algerien wurde leider immer schlechter, Entführungen, ein Bürgerkrieg und islamistischer Terror machten Reisen unmöglich. Das ist leider bis heute so.

Aufgrund beruflicher Veränderungen blieb die G/S in der Garage und wurde nur zum TÜV bewegt. Bis 2005. Endlich konnte ich mich vom Rauchen befreien, und zur Belohnung gab es einen Trip nach Tunesien. Der Endschalldämpfer bestand nur noch aus mit Blechen zugeschweißten Löchern und wurde durch einen Edelstahldämpfer ersetzt. Auch das Federbein ließ ich überholen. Wie erwartet lief die G/S einwandfrei und wir hatten viel Spaß in Tunesien. Der starke Schneefall auf der Heimreise in den Alpen zwang mich zu einer Übernachtung, eigentlich wollte ich von Genua aus in einem Sitz nach Hause durchfahren.

Wieder fristete die G/S ein Schattendasein in der Scheune. 2016 konnte ich in den Vorruhestand.

Mit der BMW Motorrad G/S R 80 durch Afrika. Zwei Freunde auf Reisen.
Die G/S kann nun wieder auf Reise.

Mein Auto bekam Saisonkennzeichen für den Winter, die G/S für den Sommer ebenso wie einen neuen Vorschalldämpfer und neue Krümmer je aus Edelstahl. Beim Stöbern im Internet habe ich SWT-SPORTS gefunden. Hier kriegte die Lebensretterin eine „Frischzellenkur“: Rahmenverstärkungen, Verlängerung der Schwinge, Kunststoffbeschichtung und eine M1 Magnum Gabel die ich günstig auf Ebay ergattern konnte. Jetzt hat meine G/S quasi ein neues Leben und begleitet mich durch meinen Ruhestand und wenn wir nicht gestorben sind, so fahren wir noch heute.

LINK zum UMBAU auf der SWT-SPORTS – Page

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Elefantentreffen 2020 in Thurmansbang – Solla mit dem BMW Motorrad Boxer

Kräftemessen beim Elefantentreffen in Solla
Die Boxer beim Elefantentreffen im Bayrischen Wald

Zum Xten Mal heißt 22 Mal in Folge…..1999 musste ich noch überzeugt werden….ab dem1. Tag damals……SÜCHTIG NACH DEM KESSEL.

Zum 32. Mal in Solla – Thurmansbang

Von Anfang an haben mich die Leute dort begeistert. In all den Jahren gabs an jedem Lagerfeuer ein Bier, nen Schnaps und auch was zu Essen. Was eben grad auf dem Lagerfeuer geköchelt wurde.

Kuddl´s Geheimwaffe vor der Abfahrt!
Fahrerlager für Winterfahrer – beim Elefantentreffen in Solla

Da hat sich nichts verändert. Außer, dass ich nicht mehr mit nem Solomoped anreise, sondern mit meinem Boxergespann, mit dem man sehr viele Naturalien transportieren kann. So ist es mir immer möglich, auch andere kulinarisch zu erfreuen.

Das Abendessen wird köstlich zubereitet!

So gabs heuer von Sauerbraten über Blaue Zipfel auch Zunge, Hase, Weiße Würste aus Minga (München) ein 4,5 Kg Stück eines Wallers und zwischendurch ä gutes fränkisches Brot mit Griebenschmalz und Knoblauch. Und dass mer net verdurscht mussten, gabs Bier, Goaß aus der Gießkanne Saft mit „Geschmacksverstärker“……….

Matthias aus Volkach vor der Abfahrt zum Elefantentreffen
Die Schnellwege beim Elefantentreffen in Thurmansbang

Das Wetter hat sich diesmal mit all seinen Facetten gezeigt. Beim Ankommen Plusgrade und braune Erde. Nach dem Zeltaufbau (Am Sonntag vor dem eigentlichen Treffen) gabs dann Hagel, der in Schnee überging und einige Zelte in die Knie zwang. Meine direkten Nachbarn versuchten es mit einem Pavillon. Keine Gute Idee. Er war der Schneelast überhaupt nicht gewachsen.

Amadeus TV über das Elefantentreffen
Gemeinsam wird’s gemacht !!!

Mit vereinten Kräften haben wir im Baumarkt einen Neuen besorgt und für die älteren Herren aufgebaut. Am letzten Tag ging aber auch der wegen des Sturms zu Bruch. Aber es hat niemanden gestört. Wir waren zusammen, haben alte und neue Feunde erlebt.

Kuddls Bike beim Elefantentreffen

Dort wurden schon viele Kontakte vertieft, die man im Sommer weiter pflegt. Wenn mich einer fragt, wie lange ich das noch machen werde:“ So lang ich Gespann fahren kann. Und wenn er dann noch fragt warum? Kann ich nur sagen: Selbst hinfahren und süchtig werden. Denn nach dem E-Treffen ist vor dem E-Treffen.

Stau auf der Autobahn beim Elefantentreffen 2020

Bei der Gelegenheit möchte ich mich beim   Manuel / SWT Sports   bedanken, der immer der Retter in der Not ist und es so auch möglich macht, dass durch eine kleine Blitzreparatur u.o. Ersatzteillieferung am Samstag oder Sonntag dem alljährlichen Ziel…….Solla wir kommen……..nichts im Wege steht. Winterfahrergrüße an die, die es schon sind…..und die, die es noch werden KUDDL

TEXT von KUDDL

Bilder von Matthias aus Volkach und Kuddl

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Guter Rutsch ins neue Jahr!!!

Manuel Schad auf der Bosnia Rally 2019

Die Zeit verrinnt wie im Flug. Hatten wir doch gerad noch Millennium und schon sind schon wieder 20 Jahre ins Land. Wir wünschen Euch und Euren Familien eine guten Beschluss und einen noch besseren Rutsch ins Jahr 2020. Ich drück Euch die Daumen bei allen Vorsätzen und dass Eure Wünsch hoffentlich in Erfüllung gehen. Gruß Manu

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Frohe Weihnachten 2019

Frohe Weihnachten 2019 von SWT-SPORTS

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest mit Ihrer Familie. Genießen Sie diese besinnliche Zeit!   Ihr Team von SWT-SPORTS.

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Kurbelwellen – Bearbeitung, das Herz eines Boxer BMW Motorrad Motor

Die erleichterte EVO 2 Kurbelwelle von SWT-SPORTS
Kurbelwelle EVO 1 von SWT-SPORTS

Neben dem üblichen und durchaus bekannten Tuning von Zylindern und Kolben, Nockenwelle und Zylinderköpfen schenken wir auch der Kurbelwelle unseres BMW Zweizylinder Boxers sehr viel Aufmerksamkeit. Hier sollte beim Wiederaufbau eines restaurierten oder überholten Boxermotors die Lagerfläche und das Lagermaß der Kurbelwelle kontrolliert werden. Was man meist in einer gut ausgestatteten Werkstatt durchführen kann.

Das richtige Einmessen der Kurbelwelle ist sehr wichtig!
Wuchtprotokoll über die Kurbelwelle

Doch das Wuchten der Welle ist für viele nicht möglich. Hier kann man auf das Knowhow von SWT-SPORTS zurückgreifen und sich die Welle wuchten lassen. Doch wem das Ganze nicht genug ist, der kann sich seine Kurbelwelle im EVO1 verfahren um ca. 600 Gramm erleichtern lassen. Diese Maßnahme verhilft Ihrem Boxer zu neuem Elan.
Er wird deutlich spritziger im unteren Drehzahlbereich und hängt direkter am Gas. Durch die niedrige Masse wird der Motor deutlich geschont und kann ein längeres Leben haben.

Die Kurbelwelle und das Pleuel an Ihrem Arbeitsplatz

Doch das ist noch nicht das Ende. Der Boxer bietet noch mehr Potential.
Die EVO2 Version unserer Kurbelwellenoptimierung bietet eine Gewichtsersparnis um 800 Gramm. Dies wirkt wunderbar mit erleichterten Kolben von Siebenrock, Motoren Israel, Wössner und Co.

Beim Zusammenbau des BMW Boxer Motorblocks kann es auch mal heiß her gehen 😉

Dank der extremen Erleichterung dreht der Motor deutlich leichter hoch und hängt absolut direkt am Gasseil. Die leichtere Welle ist viel schonender für die Lagerung des Boxermotorblocks. In Kombination mit einem Sportkitt und einem aggressiveren Nockenwellen-Profil wirkt der Motor nach der Behandlung wie aus einem Jungbrunnen.
Ideal in Kombination mit erleichterten Kolben und Kolbenbolzen.

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Edelstahlbatteriekasten für die Starterbatterie der BMW 2V Paralever Modelle

Projekt Edelstahlbatteriekasten BMW Motorrad R 80 – 100 GS Paralever

Unsere geliebten Paralever BMW Motorrad GS und R Modelle sind nun auch nicht mehr ganz frisch. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass wir völlig zerstörte und von Rost zerfressene Batteriekästen zum Pulverbeschichten von unseren Kunden zugeschickt bekommen. Meist wurde dieser Zustand von Salz der Straßenmeisterei oder der auslaufenden Batteriesäure der Starterbatterie verursacht.

Unser BMW Motorrad R 80 – 100 GS Paralver Batteriehalter Projekt

Noch häufiger fallen uns Kundendienstmotorräder auf, bei denen die Gummispannbänder so lasch sind, dass die Batterie über den sehr niedrigen Steg des BMW Motorrad Batteriekasten rutschen konnte. Bei dieser Lager der Batterie kann es vorkommen, dass sich das Hinterrad in die letzte Batteriekammer einarbeitet. Diese ist für mich auch einer der Hauptgründe hier eine Verbesserung einzuführen.

Der Batteriekasten muss also „rostfrei“ , sehr stabil und mit verbesserter Fixierung der Starterbatterie sein.

Für die kleine 19AH Batterie haben wir ja bereits schon etwas umgesetzt. Doch die 25AH – 30AH Batterien hatten wir nie so richtig auf unserem Schirm.

Mit erhöhtem Rahmen, damit die Batterie nicht aus dem Kasten rutschen kann
Der Batteriekasten ist aus rostfreim Edelstahl
Batteriekasten aus 2mm Edelstahl für unsere 2-V Paralever Motorräder

Nach dem alle Anforderungen klar waren gingen wir in die Endwicklungsphase. Rausgekommen ist unser SWT-SPORTS Edelstahlbatteriekasten groß!

Der Batteriekasten passt an folgende BMW Motorrad Modelle:

  • R 80 GS, R 100 GS, PD (87-90)   (12/1986 — 07/1990)
  • R 80 GS, R 100 GS, PD (90-95)   (04/1990 — 02/1996)
  • R 80 R, R 100 R, Mystik (91-95)   (03/1991 — 01/1996)
Der Batteriekasten ist eine neue Konstruktion für unsere BMW Motorrad Paralver Modelle

Er ist aus 2mm Edelstahl gefertigt. Zur Gewichtserleichterung haben wir viel Material aus dem Kasten ausgeklingt. Der Batteriekasten wird an den gewohnten Positionen im Rahmen mit den Gummipuffern fixiert und die Batterie mit dem Spannband im Batteriehalter gehalten. Der Einbau einer 19AH Batterie ist hier nicht vorgesehen. Der Batteriehalter ist schnell getauscht. Im Bedarfsfall kann er auch beschichtet werden.

Link zum Batteriekasten im SWT-SPORTS Shop

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SimpleandAway – Auf halbem Weg eine Reise durch Afrika

Frisches Obst ist hier kein Problem.

Malawi

Nachdem Max und Ania ihren Weg durch Afrika auf ihrer SWT-SPORTS BMW Motorrad R 100 GS Richtung Malawi geschafft haben geht das Abenteuer weiter. Malawi “Das Warme Herz von Afrika” – so kann man das in den Einträgen im Internet erfahren. Dieses Land ist teils so schön, doch
auch voller Gefahren.

Reges treiben am Straßenrand.
Voll beladen, Autos gibt es hier wenige!
Hier ist das Fahrrad noch ein richtiger Lastenträger.

Wir können nicht alles schön reden und müssen manches beim Namen nennen. Die Einheimischen hier sind meist sehr fremdenfeindlich und abweisend Touristen gegenüber. Leider spürt man dies meist sehr, und um so mehr man in den Norden fährt desto spürbarer wird das schlechte Verhalten uns gegenüber.

Ein toller Pool, hier lässt es sich aushalten.
Bei der Arbeit, der Laptop ist immer dabei.

Hier ist die Vorsicht an der Tagesordnung, doch solche Gefahren bringt eine Reise dieser Art mit sich. Der See Lake Malawi ist einfach nur fantastisch! Leider gibt es hier krebserregende Parasiten, doch weil er so superschön ist, waren wir trotzdem mehrmals schnorcheln und tauchen.

Auf dem Weg zum nächsten Kundendienst.
Hier wird der Kundendienst noch selbst gemacht!!!

Tanzania

Ein tolles Bild, der Elefant hat sich quasi für das Bild in Pose gesetzt.
Wann bekommt man sowas zu sehen?!
Aus sicherer Entfernung geschützt im Geländewagen kann man die Tiere erleben.

Doch wenn wir nur ein Land auf dem afrikanischen Kontinent wieder
bereisen könnten, dann wäre dies auf jeden Fall Tanzania. Hier kann man
sich sehr lange aufhalten und hat trotzdem nichts gesehen.
Landschaftlich sieht es auf unserem Weg alle paar Kilometer wieder anders aus. Der südliche Teil Tanzanias ist mit Wüste und Sand bedeckt.
Die Landschaft ist weit und sehr eben. Weiter nördlich hat man das Gefühl man nährt sich der Grenze Italiens, mit vielen Bergstraßen und einer super Aussicht.

Ania präsetiert die frischen Bananen.
Max mit seiner geliebten BMW GS
Mit allem beladen was das Paar auf ihrer Reise benötigt.

Im Norden konnten wir den Ngorongoro Krater besuchen. In diesem Krater leben sehr viele verschiedene Tiere. Jetzt haben wir auch endlich Löwen gesehen. Das war der absolute Hammer! Leider nicht ganz günstig (um die 150-200$ pro Nase) aber absolut empfehlenswert.

Zebras kreuzen den Weg.

Ruanda

Eines der höchsten Punke in Rwanda

In Ruanda haben wir nur ein paar hundert Kilometer mit der BMW Motorrad GS geschafft. Ruanda unterscheidet sich sehr zu Tanzania. Hier ist es sehr tropisch und fast jeden Tag fällt einmal starker Regen. Für uns erschwert dieses Wetter das Weiterkommen. Der starke Regen macht die
Bergstraßen gefährlich, schon ohne unser Gepäck und mit meiner Sozia Ania ist das Fahren hier eine Herausforderung. Doch mit der Beladung stellt das Fahren hier ein ganz hohes Level dar. Im Schlamm und Regen muss man die LKW Konvois überholen, dann wird es ganz besonders abenteuerlich. Doch das Land wirkt auch sehr fortschrittlich. Im Gegensatz zu Tanzania findet man hier fast keine Häuser aus Kuhdung, Sand und Strohgemisch.

Sichtlich stolz, Ania und der Zweiventilboxer

Der Baustil hier in Rwanda ist im Vergleich ziemlich modern.
Von Rwanda sind wir mit dem Flugzeug zurück zum Start unserer Reise nach Kapstadt geflogen. Hier wollen wir nun ein paar Wochen ausruhen und uns mit alten Freunden treffen. Die SWT-Expeditionsmaschine wird mit dem Trailer hinterherreisen.

Ein tolles Team, Max und seine EnduroBoxer GS

Wo uns dann die Reise hinführt ist noch völlig unklar. Erst einmal muss
wieder Geld in die Kasse. Dann können wir vielleicht in Südamerika weiter machen.

Mal schauen in der Zukunft ist ja alles offen.

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Gummimanschette für SWT – HPN 2-Ventil Boxer mit Schwingen-Umbau

HPN Gummilösung  vs.  SWT-SPORTS Gummilösung

Neben uns haben noch einige weiter Tuningbetriebe den Umbau auf die Vierventilschwinge am BMW Motorrad Boxer im Programm. Hier trifft man auf einige Schwierigkeiten die man nur mit Spezialteilen lösen kann. So kommt man im Regelfall um den Anbau des Kardanwellenadapters nicht herum. Auch muss dieser mit einem Schutz versehen werden.

HPN Motorradtechnik arbeitet mit dem originalen Gummi und einem Adapterring.
Der Gummi muss für den Adapterring modifiziert werden.

HPN Motorräder und Edelweiss Motorräderuvm. lösen dies mit einem Kunststoffring der zusammen mit dem originalen Gummibalg diesen Auftrag ausführt. Da uns diese Lösung nicht gefallen hat und wir eine einfache Variante haben wollten. Bei unserer Gummilösung sollte man nicht mit einem Messer den Gummibalg modifizieren müssen um ihn dann adaptieren zu können.

Speziallösung die 1:1 vom Getriebe in die Schwinge passt.
Der Flansch wird mit einer stärkeren Feder sicher in der Schwinge fixiert.

Dank der Hilfe von unserem Freund und Endwickler Christian konnten wir einen Gummibalg konstruieren der direkt zwischen der 4V Schwinge und dem 2V Getriebe sitzt. Dieser Gummi wird von einem etwas strafferen Federring fixiert. Der Gummi ist Made in Germany und eine absolute Verbesserung zur konventionellen Variante von HPN und der Bergblume. Wer also Upgraden möchte kann sich jetzt in den Wintermonaten die Zeit nehmen und die Gelenke der Kardanwelle kontrollieren und außerdem den Gummibalg tauschen. Der Faltenbalg wird in Deutschland produziert.

Hier der Link zum Shop!

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BASECAP von SWT-SPORTS mit EnduroBoxer Treffen 2019

Basecap von SWT-SPORTS

Zum Anlass des 10 jährigen EnduroBoxer Treffen und unseres 15 jährigen Betriebsjubiläums haben wir in diesem Jahr Basecaps mit SWT-SPORTS Logo und der Aufschrift   „EnduroBoxer Treffen 2019“ besticken lassen.

Mit tollem Stick auf der Vorderseite
Sportlichem Look in Onesize fits all
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Ein echtes Unikat, BMW Motorrad Rallye Maschine aus der Dakar und Pharaonen-Rallye

Die Paris-Dakar BMW mit seinem Besitzer Renzo bei der Abholung

Es kommt nicht häufig vor, dass man eine echte Rallye BMW aus vergangener Zeit in die Firma bekommt. Renzo hat mich mit seiner BMW Motorrad Rallye in Üchtelhausen besucht. Die Rallye BMW hat ein paar Stunden die SWT-SPORTS KUR genossen. Die Geschichte der Rallye- BMW ist sehr interessant. Findanno ist ein leidenschaftlicher Offroadfahrer. Er nahm 1980 an der Dakar, Pharaonen-Rallye, den Sixdays und vielen weiteren Rennen teil. Er ist der erste umbrische (ITALIEN) Fahrer der zwischen 1970 und 1995  regelmäßig an Rennen in Italien und Europa teil nimmt. Dabei war Findanno auch immer wieder sehr erfolgreich! Im Frühjahr 1984 war er einer der ersten, die als Werkfahrer an der Paris – Dakar teilnahm. Er fuhr auch in den weiteren Jahren die Dakar mit. Dabei waren seine Ergebnisse immer recht sehenswert. An einem dieser Dakarteilnahmen war er auf dieser wunderschönen BMW Motorrad Rallye am Start.

Sehr Schlanke Form und absolut Zweckmäßig
Der Rahmen wurde speziell für den Einsatz aus leichtem Stahl geformt
Die Gabel fand erst später ihren Platz im EnduroBoxer

Für Renzo war es ein großes Glück, dieses wunderschöne Rallye Bike nun sein Eigen zu nennen.

Der Anlasser wurde auch nachgerüstet, im Sporteinsatz wurde gekickt

Die Findanno BMW hat einige sehr interessante Modifikationen.

Mit moderner Scheibenbremse am Hinterrad
Der Luftfilterkasten wurde damals speziell angefertigt.

Schon der Rahmen ist eine Spezialproduktion. Der Tank und die Verkleidung wurde aus GFK hergestellt. Der Luftfilterkasten ist ein Kohlefaserprodukt. Auch der Boxer – Motor war damals schon ein Kurzhuber mit fast 900 ccm. Das Hinterrad verzögerte die Geschwindigkeit schon mit Bremsscheibe, während zahlreiche Gegner noch mit Trommelbremsen arbeiteten. Der Anlasser wurden von Renzo nachgerüstet. Er fühlt sich auf Grund seines Alters nicht mehr gezwungen, eine so hubraumstarke Maschine zu starten. Technisch ist der Rallyeboxer ein richtiger Hingucker. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Bekanntschaft machen durfte.

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SimpelandAway – Die Reise geht weiter…

Kurz vor der Grenze in neue Abendteuer

SimpelandAway – Die Reise geht weiter… Ania und Max haben Lesotho bereist. Die Strecke war sehr offroadlastig. Lesotho, das Land ist als „Kingdom in the Sky“ bekannt.

Höchst gelegener Pup in Afrika

Diesen Titel erhält dieses kleine Land nur, da der tiefste Höhenpunkt auf 1400 Meter liegt. Max erzählte uns wie gut ihm das OFFROADFAHREN hier gefallen hat.

Zwei unterschiedliche Fortbewegungsmittel

Die Einheimischen zeigten immer wieder starkes Interesse an der BMW. Sowas bekommt man hier nicht zu sehen. Auch die Reiseziele und die weiteren Vorhaben der beiden wecken hier reges Interesse. Die Kinder warten am Wegesrand und freuen sich riesig über ein paar Süßigkeiten.

Das Interesse der Einheimischen ist immer auf ihrer Seite

Den legändere 4×4 Sanipass haben die beiden bergab bezwungen. Die SWT wurde hier auf Herz und Nieren getestet. Permanent ging es hier steil bergab. Der Track war sandig und steinig, was das Fahren nicht erleichterte. Enge Serpentinen erlaubten keine Beschleunigung, sodass nur im absoluten Schritttempo gefahren werden konnte.

Das war eine Abfahrt

Nach Lesotho ging es weiter nach St. Lucia, wo die Nielpferde frei auf den Straßen laufen konnten und man super Walen zuschauen konnte.

Beim TANZ

Nach einem kurzen Besuch in Swaziland, wo wir erstmals den Einheimischen beim Tanz zusehen durften, ging es weiter zum Kruger Nationalpark. Der Krüger Nationalpark ist verdammt sehenswert. Hier kommt man den Tieren erschreckend nache.

Eine wunderbare Aussicht

Letzter Pitstop bei der BMW in Polokwane, hier wurde an der R 100 GS ein Service druchgeführt. Ja, die ersten 10000 km nach der SWT-Kur sind schon runder.

Ein Traumurlaub für die beiden Reisenden

Für Ania gab es Offroad Fußrasten. Jetzt hat die Sozia auch keine Ausreden mehr wenn es wieder mal rutschig ist oder steil bergab geht. Bei dem BMW Motorrad Händler haben die zwei auch Bossie Bossman kennen lernen dürfen. Dieser wurde an Ort und Stelle von beiden interviewt. Bossie Bossmann hat Africa drei Mal alleine mit seiner BMW Motorrad F800GS bereist und ist insgesamt über 360.000km gefahren.

Auf diesem Untergrund haben es die MEFO´s nicht leicht

Neben vielen positiven Erfahrungen hatte er auch ein paar Horrorgeschichten auf Lager. Dann ging es die letzten paar 100km via Pretoria zur Haupstadt Gaberone in Botswana. Von dort aus planen sie eine direkte Überquerung der sandigen Makadikadi Salt Pans. Zu dieser Jahreszeit sollte es trocken sein, aber sehr viel Pudersand geben. Der Motorradreisende Bosmann konnte ihnen ein paar mögliche Routen aufzeichnen, da es in dieser Wüste keine Straßen oder festen Wege gibt.

Eine wunderbare Strecke

Wir sind gespannt ob oder wie weit die beiden es schaffen. Sie bleiben positiv, reduzieren Reifendruck und gehen vollgas voran.

Zum Youtube Kanal von SIMPLEandAWAY

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Acerbis Baja Hinterradkotflügel, die legale Lösung für den Klassiker

Schutzbleche für die klassische Sport- und Reiseenduro gibt es viele auf dem Markt, doch nicht alle können legal auf der Straße gefahren werden. Mit dem Acerbis Baja Hinterradkotflügel verhält sich das eigentlich genau so, da er im Ursprünglichen keine Zulassung für den Straßenverkehr hat. Der Kotflügel wird mit einer roten Lichtabdeckung ausgeliefert, diese hat jedoch keinen Reflektor und auch keine Nummernschildbeleuchtung.

Doch mit der DUAL-SPORT Nummernschildplatte wird der Sportkotflügel, der früher auf den KTM, Husqvarna und vielen weiteren Sportenduros verbaut wurde, legalisiert. Angeschraubt hat das Nummernschild den richtigen Winkel und das Rücklicht ist tüvkonfrom.

Die Montage der Rücklichtplatte ist total simpel, sie ersetzt sozusagen das ursprüngliche Rücklicht des Baja Kotflügels. Das Endergebnis kann sich sehen lassen….

Hinterradkotflügel BAJA

Dual-Sport Rücklicht

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SIMPLEandAWAY – Der Weg geht weiter

In Afrika kann es schon ganz schön kalt sein !!!

Die beiden Weltreisenden sind immer noch im Süden Afrikas unterwegs. Die letzte Woche verbrachte das Pärchen in Lesotho. Sie waren in diesem kleinen Land fast 3000 km ausschließlich OFFROAD unterwegs.

Das Schrauben gehört zum Fahren ?!

Dort trafen sie auf wenig bis gar keinen Verkehr. Die örtliche Fortbewegungsart scheint zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk zu sein. Das Land, das zu einem der kleinsten Afrikas gehört, hat nur 30.355 km² Fläche. Im Volksmund wird es „Kingdom in the Sky“ genannt, da der tiefste Punkt schon auf über 1400nn liegt.

Eine traumhafte Landschaft

Max teilt uns mit, dass dieses Land von allen Ländern, die er schon bereist hat, die besten und beeindruckensten Offroad-Passagen zu bieten hatte. Obwohl hier in Lesotho wahrscheinlich die ärmsten Menschen der Welt leben, wirken diese völlig ausgeglichen und glücklich. Die Kinder freuen sich riesig über ein paar kleine Süßigkeiten.

Nach etwas OFFROAD wirkt der Boxer schon anders !!!

Das landesübliche Essen schmeckt den beiden Reisenden super, sie schwärmen öfters davon. Auch Zelten und Übernachten kann man hier fast überall, doch in den Nächten wird es in dieser Höhe meist unangenehm kalt. Da wünscht man sich ein warmes Bett oder einen dicken Winterschlafsack.

Fast wie eine Studienreise, es gibt immer was zu lernen.

Momentan sind die beiden in St. Lucia, in einer Hafenstadt mit nur etwa 1100 Einwohnern und versuchen, sich ein paar Ersatzschläuche für die Reifen zu organisieren. Auch soll es hier Nilpferde zu sehen geben. Das wollen sich beide natürlich nicht entgehen lassen. Das nächste Ziel auf der Liste ist dann Swaziland. Von dort aus wollen die Max und Ania mit ihrer BMW R 100 GS am Kruger Nationalpark entlang in Richtung Norden fahren. Das Ziel soll Botsuana sein. Mal schauen was den beiden dazwischen noch alles tolles passiert. Wir drücken die Daumen und freuen uns, dass die SWT-SPORTS Umbau Nr. 92 so artgerecht bewegt wird.

Gute Aussichten, Inspektion am Boxer

LINK zum Youtube-Film

Youtube Kanal von Simpelandaway
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