{"id":83954,"date":"2021-02-14T19:20:15","date_gmt":"2021-02-14T18:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.swt-sports.de\/?p=83954"},"modified":"2021-02-16T09:52:52","modified_gmt":"2021-02-16T08:52:52","slug":"swt-enduroboxer-in-indien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.swt-sports.de\/index.php\/swt-enduroboxer-in-indien\/","title":{"rendered":"SWT Enduroboxer in Indien!"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Von Juli bis September 2017 bereiste Thomas Schulz aus Isenb\u00fcttel zehn L\u00e4nder. Dabei befuhr er u. a. die T\u00fcrkei, den Iran, Pakistan, Indien und Nepal. Das Ziel der Reise sollte der h\u00f6chste befahrbare Pass der Welt &#8211; Khardung La (5359 m) &#8211; im Nordwesten Indiens sein.<\/p>\n<p class=\"p1\">Um mir einen lang ersehnten Traum realisieren und die Reise beginnen zu k\u00f6nnen, mussten zahlreiche Vorbereitungen getroffen werden. Hierzu geh\u00f6rte die Visa-Beantragung, die Routenplanung und ein umfassender Motorradumbau bei SWT.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84018&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><i>Startpunkt: Niedersachsen<br \/>\nZiel: Indien<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\">Nach sechs Monaten Vorbereitungszeit konnte es dann endlich losgehen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Route begann im Juli in Niedersachsen und f\u00fchrte mich \u00fcber \u00d6sterreich, Kroatien, Serbien und Bulgarien in Richtung T\u00fcrkei. Bereits fr\u00fch am Morgen wollte ich die Grenzstation zu Edirne passieren, um noch am selben Tag nach Istanbul zu fahren. Ein paar Tage Sightseeing waren geplant.<\/p>\n<p class=\"p1\">Bereits w\u00e4hrend des Heranrollens und den kurzen Standzeiten bei der Grenzabfertigung, bereitete ich alle notwendigen Dokumente griffbereit im Tankrucksack vor. Naja, sagen wir fast alle Dokumente lagen griffbereit, denn neben dem Reisepass, den Fahrzeugpapieren und dem \u201eCarnet de Passage\u201c fehlte dummerweise die gr\u00fcne Versicherungskarte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Vergeblich suchte ich am Seitenstreifen nach dem Dokument, doch die \u201egreen Card\u201c blieb unauffindbar. Ein kurzes Gespr\u00e4ch mit dem Grenzbeamten machte deutlich das ich gleich vor Ort eine Versicherung abschlie\u00dfen kann und in einer separaten Halle einen Fahrzeugcheck durchlaufen muss. Die Versicherung abzuschlie\u00dfen ging nach Einwurf einiger Euro recht schnell. Der Fahrzeugcheck hingegen dauerte solange wie der Zollbeamte es f\u00fcr richtig hielt! Denn anders als erwartet wurde nicht das Fahrzeug auf Fahrtauglichkeit gepr\u00fcft, vielmehr musste ich mein m\u00fchsam gepacktes Gep\u00e4ck auf dem Boden ausbreiten und durfte erkl\u00e4ren was es ist und warum ich es ben\u00f6tige. Alles in Allem habe ich an der Grenzstation drei lange Stunden verbracht.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; back_image=&#8220;84007&#8243; overlay_color=&#8220;color-jevc&#8220; overlay_alpha=&#8220;33&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; row_height_pixel=&#8220;600&#8243;][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; align_horizontal=&#8220;align_center&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; style=&#8220;dark&#8220; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220;]<\/p>\n<h1 class=\"p1\">Nach sechs Monaten Vorbereitungszeit konnte es dann endlich losgehen.<\/h1>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">W\u00e4hrend der zwei Tage Istanbul blieb leider nur Zeit f\u00fcr die Blaue Moschee, den Gro\u00dfen Basar und nicht zu vergessen, Istanbuls Streetfood. Der n\u00e4chste Zwischenstopp war in Kappadokien geplant. Faszinierend und zugleich surreal erscheint einem die Gegend um G\u00f6reme. Kleine in Stein gehauene Wohnungen bieten eine au\u00dfergew\u00f6hnliche und preiswerte Unterkunft. Die Entscheidung, nicht sofort weiter zu fahren hatte sich gelohnt, denn jeden Tag stiegen dutzende Hei\u00dfluftballons in der N\u00e4he der Unterkunft in die Luft und boten einen beeindruckenden Anblick.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; column_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1613327369519{padding-bottom: -20px !important;}&#8220;][vc_single_image media=&#8220;84017&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83959&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Nach einigen Tagen in G\u00f6reme ging die Reise weiter \u00fcber Tatvan an die iranische Grenze. Allerdings machte mir gleich zu Beginn der noch verbleibenden 350 km die Elektrik des Bike einen Strich durch die Rechnung. Der Motor startete wie gewohnt und lief einwandfrei, aber die Blinker, die Hupe und auch der Tacho funktionierten nicht mehr. Manuel, der mich w\u00e4hrend meiner gesamten Reise 7&#215;24 remote unterst\u00fctze und regelm\u00e4\u00dfig nach dem rechten fragte, wollte ich noch nicht bel\u00e4stigen. Also fuhr ich an die n\u00e4chste Tankstelle, um selbst nach dem Rechten zu sehen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">In der Hoffnung, dass es eine defekte Sicherung sei, \u00f6ffnete ich die Sitzbank und die Lampenmaske. Ein herbeieilender Tankwart, der zudem recht gut deutsch sprach, kam mir zur Hilfe und wir suchten gemeinsam nach der Fehlerquelle. Eine kaputte Sicherung als Ursache des \u00dcbels w\u00e4re mir am liebsten gewesen, doch augen-scheinlich war nichts erkennbar.<br \/>\n&#8222;&#8230;dann habe ich ein Problem\u201c sagte ich dem hilfsbereiten Tankwart! \u201e\u2026habt ihr hier einen Elektriker?\u201c frage ich ihn.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83961&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Darauf der Tankwart: &#8222;Nix Elektriker &#8211; dort Elektriker &#8230;&#8220; und zeigt hinter mir auf ein Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich staunte nicht schlecht, als ich mich umdrehte: da stand doch tats\u00e4chlich eine BMW Fachwerkstatt!<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich schob also die Maschine kurzerhand ein Grundst\u00fcck weiter direkt in die Werkstatt hinein. Mich verstand dort zwar niemand (weder deutsch noch englisch und mein t\u00fcrkisch h\u00f6rt bei dem Wort &#8222;D\u00f6ner&#8220; auf), trotzdem kamen alle um mich und um das Motorrad herum und redeten t\u00fcrkisch auf mich ein.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84031&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich zeigte was nicht funktionierte und Serkan, der Werkstattmeister gab zu verstehen zu wissen was die Ursache sei. Er \u00fcberpr\u00fcfte jede Sicherung erneut und siehe da, eine der Sicherungen war defekt. Die m\u00fcssen der Tankwart und ich wohl \u00fcbersehen haben. Nach dem Tausch der defekten Sicherung bekam ich noch einen t\u00fcrkischen Kaffee mit Geb\u00e4ck, eine verstaubte 12V Ersatz Halogen-Gl\u00fchbirne und eine Handvoll Sicherungen in die Hand gedr\u00fcckt. Nach dem Kaffee und der gro\u00dfen Erleichterung das nun wieder alles funktionierte, wollte ich mich wieder auf den Weg machen und die offene Reparaturrechnung begleichen. Doch Serkan gab mir zu verstehen, dass es ihm eine Ehre war und ich nichts zu bezahlen habe &#8211; in Deutschland undenkbar!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_empty_space empty_h=&#8220;2&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;86&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; back_color=&#8220;color-prif&#8220; back_image=&#8220;83962&#8243; back_position=&#8220;center bottom&#8220; parallax=&#8220;yes&#8220; overlay_color=&#8220;color-jevc&#8220; overlay_alpha=&#8220;41&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; row_height_pixel=&#8220;700px&#8220;][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; align_horizontal=&#8220;align_center&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; style=&#8220;dark&#8220; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220;]<\/p>\n<h1 class=\"p1\">Die Einreise in den Iran suchte hingegen seines Gleichen!<\/h1>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Gastfreundschaft derer die ich in der T\u00fcrkei kennenlernen durfte, war einfach nur grandios. Die T\u00fcrkei hat mich mit dem kurzen Einblick in die Kultur, den wenigen Sehensw\u00fcrdigkeiten die ich w\u00e4hrend der Durchreise erleben konnte und nicht zuletzt der ausgesprochenen Gastfreundschaft sehr beeindruckt!<\/p>\n<p class=\"p1\">Der urspr\u00fcngliche Plan die iranische Grenze zu erreichen konnte wieder aufgenommen werden. Auf dem Weg dorthin musste ich einige Milit\u00e4r-Checkpoints passieren. Obwohl die Fahrzeuge vor mir typischerweise durchfahren konnten bzw. nur oberfl\u00e4chlich betrachtet wurden, sah ich bereits aus der Ferne wie sich die Beamten platzierten um mich rauswinken zu k\u00f6nnen. Wie sich herausstellte Bezog sich das Interesse eher auf das Motorrad als dass man mich wirklich kontrollieren wollte. Ich habe die dadurch entstehenden Pausen genutzt um mir die Beine von den langen Fahrstrecken zu vertreten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Ausreise verlief problemlos. Die Einreise in den Iran suchte hingegen seines Gleichen!<\/p>\n<p class=\"p1\">Als ich in der Einreiseschlange von den Grenzbeamten bemerkt wurde, zog man mich heraus, lotste mich an allen Fahrzeugen vorbei um am Hauptgeb\u00e4ude zu parken. Ein Grenzbeamter gab mir unmissverst\u00e4ndlich zu verstehen das ich in einem B\u00fcro Platz zu nehmen habe! Erst dachte ich &#8222;Shit, das wird unangenehm&#8230;&#8220;, als ich dann aber nach Tee gefragt wurde und dieser mit energischer Stimme bei einem anderen Grenzbeamten eingefordert wurde, lockerte sich meine Stimmung.<\/p>\n<p class=\"p1\">&#8230;zwei Tee sp\u00e4ter sowie dem Versuch einer Unterhaltung und ein paar Stempeln hier und dort, waren die Einreiseformalit\u00e4ten erledigt. Mit einem herzlichen \u201eWelcome\u201c begleitete man mich zum Motorrad, winkte noch schnell jemanden herbei um mich durch die einzelnen Stationen des Grenz\u00fcbergangs zu begleitete und schon war ich im Iran.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Direkt nach der Grenze wollte ich tanken und fuhr die erste sich mir bietende Tankstelle an.<\/p>\n<p class=\"p1\">&#8222;Fill up please&#8230;&#8220; sage ich dem Tankwart. Dieser f\u00fcllte daraufhin den Tank bis zum \u00dcberlaufen voll. Als ich ihn daraufhin b\u00f6se anschaute, zuckte er l\u00e4chelnd mit der Schulter.<\/p>\n<p class=\"p1\">Der Tank fasst 43 Liter, wovon 36 Liter getankt wurden. Ich habe 266.000 iranische Rial bezahlen m\u00fcssen, was umgerechnet 6,87 \u20ac sind.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die f\u00fcr diese Reise speziell umgebaute BMW R100, sorgte auf den nicht gerade schlaglochfreien Stra\u00dfen nach T\u00e4bris, f\u00fcr puren Fahrspa\u00df.<\/p>\n<p class=\"p1\">An dieser Stelle ein dickes Dankesch\u00f6n an Manuel Schad von SWT-Sports und an sein Team.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u201e\u2026 das Motorrad zwischen den Beinen zu haben, macht s\u00fcchtig und ist (fast!) besser als Sex\u201c<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83965&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83964&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Nach meiner \u00dcbernachtung in T\u00e4bris wollte ich nach Teheran weiterfahren. Ich stand fr\u00fch auf, machte mich reisefertig und startete mit AC\/DC auf den Ohren meine Tagestour von 650 km L\u00e4nge. Ich passte meine Fahrweise die der Perser an und \u201eglitt\u201c mit dem Verkehrsfluss dahin. Alles war erlaubt, selbst der rechte Standstreifen wurde von vielen Fahrzeugen als probates Mittel auf der Suche nach der Ideallinie genutzt. Die Polizei, die regelm\u00e4\u00dfig Radarmessungen durchf\u00fchrte (max. 120 km\/h), winkte am Stra\u00dfenrand mit der Kelle so undefiniert, dass ich nicht genau wusste ob mich die Beamten rauswinken m\u00f6chten, oder schlicht weg zuwinken. Ohne mir den Sinn hinter dem Gebaren vollst\u00e4ndig erschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, winkte ich der Polizei im Vorbeifahren freundlich zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"p1\">Teheran selbst ist eine mit einer Vielzahl an Freeways durchzogene 14 Mio. Einwohner Metropole. Die Namen der Freeways weisen den Ortskundigen sicherlich den richtigen Weg zum Ziel. Mir hingegen sagte der &#8222;Ismahin-&#8220; oder &#8222;Muhammad-&#8220; Freeway nichts, sodass ich 100 km in dieser Stadt verfuhr und nur noch schnell aus Teheran heraus wollte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Gesagt getan, befand ich mich auch schon im Freeway-Verkehr stadtausw\u00e4rts. Der von mir eben noch beschriebene &#8222;gleitende&#8220; Verkehr endete sp\u00e4testens in und um Teheran. Die vier vorgegebenen Fahrspuren wurden auf dem Freeway als \u201eEmpfehlung\u201c abgetan. In Wirklichkeit wurde die Fahrbahnbreite mit ca. sieben bis acht Spuren befahren. Dies funktionierte nur solange, bis eine Baustelle unmittelbar bevorstand und die Stra\u00dfenbreite nicht mehr f\u00fcr die Fahrzeugmassen ausreichte. Die darauf folgenden vier Stunden verbrachte ich im Abgas der Fahrzeuge und wiederholte fortlaufend gegen\u00fcber den sich f\u00fcr mich interessierenden Iranern: &#8222;&#8230; I&#8217;m from Germany&#8220;, &#8222;&#8230; yes, that&#8217;s a big bike, &#8230;it&#8217;s a BMW&#8220;, usw., usf.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Meine Reiseroute f\u00fchrte mich weiter nach Esfahan.<\/p>\n<p class=\"p1\">Esfahan ist eine sehr kulturelle und sehenswerte Stadt. Ich verbrachte zwei N\u00e4chte dort und g\u00f6nnte mir etwas Wellness in der t\u00fcrkischen Sauna und im Jacuzzi.<\/p>\n<p class=\"p1\">Auff\u00e4llig war der hiesige Asphalt in den St\u00e4dten. Nicht wie bei uns mit einer rauen Asphaltdecke, vielmehr mit einer glattgefahren Stra\u00dfendecke zu vergleichen, spiegelten sich die Farben der Fahrzeuge auf der Stra\u00dfenoberfl\u00e4che. Kurven nahm ich mit Vorsicht, da mir das Hinterrad bereits mehrfach ausbrach.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83970&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Nachdem ich Esfahan hinter mir gelassen hatte, steuerte ich auf Shiraz zu. Shiraz ist Orient pur! Sch\u00f6ne Bazare, beeindruckende Architektur und freundliche Menschen wohin man auch schaut.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Dame im Hotel versuchte mich davon zu \u00fcberzeugen eine Spezialit\u00e4t des Landes zu probieren. Es w\u00e4re ein Muss f\u00fcr jeden Touristen und w\u00fcrde sehr lecker schmecken. Die Rede war von Schafskopf.<\/p>\n<p class=\"p1\">Da ich insgesamt gut im Reiseplan lag, kam ich in Shiraz spontan auf die Idee: &#8222;&#8230;fahr einfach an den Persischen Golf und mach ein paar Tage Tauchurlaub.&#8220; Es war lediglich ein Umweg von 400 km und genug Zeit war vorhanden.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wie sich herausstellte, war dies eine ausgesprochen bl\u00f6de Idee.<\/p>\n<p class=\"p1\">Der Fahrtwind war f\u00fcrchterlich hei\u00df. Es entstand der Eindruck als w\u00fcrden mir alle Fris\u00f6sen eines Fris\u00f6rsalons gleichzeitig den F\u00f6n vors Gesicht halten. Selbst der Gas- und Kupplungsgriff haben eine Hitze entwickelt, dass ich glaubte die Griffheizung (die ich nicht habe) sei am Durchschmoren.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83969&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich habe an diesem Tag als ich nach Banda Abbas fuhr, 6 x 1,5 Liter Flaschen Wasser getrunken um die sengenden Temperaturen ertr\u00e4glich zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Als ich endlich am Persischen Golf ankam, war klar das die Vorstellung Tauchen zu gehen nicht umsetzbar war. Die Iraner haben mit Tauchen anscheinend nichts am Hut. Vielmehr h\u00e4tte hier der Raffinerie-Enthusiast auf seine Kosten kommen k\u00f6nnen, denn die gesamte K\u00fcste ist mit der Erd\u00f6lverarbeitung besch\u00e4ftigt. Entsprechend hielt sich meine Begeisterung in Grenzen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ca. 60 km vor der pakistanischen Grenze sehe ich am Stra\u00dfenrand einen Obst-\/Gem\u00fcse Stand, wie auch einen Getr\u00e4nkeladen. Eine ideale Kombination, und obwohl man mir das f\u00fcr dieses Gebiet tunlichst untersagt hatte, hielt ich an.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich machte folglich eine Pause, a\u00df Bananen und \u00c4pfel, packte noch ein paar Mohrr\u00fcben f\u00fcr unterwegs ein und versorge mich f\u00fcr die weitere Fahrt mit Wasser, als pl\u00f6tzlich ein Wagen vor mir hielt. Der Mann der mir entgegen kam, hatte eine Kamera in der Hand und zeigte auf seine Weste, auf der &#8222;Press&#8220; stand. Er war von der \u00f6rtlichen Zeitung und wollte ein Interview mit mir machen.<\/p>\n<p class=\"p1\">&#8222;Ok&#8220; sagte ich mir, &#8230;warum eigentlich nicht!<\/p>\n<p class=\"p1\">Es folgte ein kurzes Interview: Er fragt woher ich komme, wohin ich will und was f\u00fcr Eindr\u00fccke ich im Iran einfangen konnte. Er macht ein paar Fotos und war ebenso schnell weg wie er kam.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich machte mich daraufhin fertig und wollte gerade aufsitzen und weiter fahren, als ein junger Mann neben mir steht und sagt, &#8222;&#8230;Police, Passport please&#8220;.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich scanne den unscheinbaren, v\u00f6llig zivil gekleideten Herren, und sage: &#8222;No&#8220;<\/p>\n<p class=\"p1\">Daraufhin erwidert er: &#8222;&#8230;I&#8217;m a Police Officer, your Passport please!&#8220;<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich erwiderte: &#8222;Hello, I&#8217;m Thomas from Germany, let me see your Police Identification card&#8220;<\/p>\n<p class=\"p1\">Daraufhin sucht der Herr vergeblich nach etwas, was ihn als solchen ausweisen k\u00f6nnte. W\u00e4hrend ich ihn bei der Suche beobachte, gibt er mir zu verstehen das er nichts dabei habe aber von der Polizei sei.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich sage ihm: &#8222;&#8230;no legitimation, no Passport!&#8220;<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Anspannung stieg beidseitig, denn er versicherte mir mehrfach das er Polizist sei. Ich wiederum gab ihm zu verstehen, dass ich meinen Passport nur einem Polizisten, den ich auch als Polizisten erkenne, aush\u00e4ndigen werde. Da er das nicht konnte, stieg ich auf das Motorrad um loszufahren. Der junge Mann &#8211; Anfang 30, ca. 165 cm &#8211; stellt sich vor das Motorrad, um mich an der Weiterfahrt zu hindern. Ich sagte daraufhin freundlich: &#8222;&#8230; bring me an official police car with a real police officer in the next five minutes or we have a problem \u2026&#8220;.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83968&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; shadow=&#8220;yes&#8220; css_animation=&#8220;alpha-anim&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Menschentraube nahm stetig zu und alle waren wie wild am Telefonieren, als sich innerhalb k\u00fcrzester Zeit zwei Polizeifahrzeuge n\u00e4herten. Eins stellt sich schr\u00e4g vor mir, dass andere neben mich. Sehr bestimmend und unmissverst\u00e4ndlich werde ich zum ca. 500 m(!) entfernten Polizeirevier der Seitenstra\u00dfe eskortiert.<\/p>\n<p class=\"p1\">Als ich beim Leiter der Police Station sitze wird kurze Zeit emotional persisch gesprochen, die Meinung des nicht-ausweisbaren Police Officer eingeholt und mein Reisepass nebst Visa gepr\u00fcft.<\/p>\n<p class=\"p1\">Fortan durfte ich dem Leitenden Officer \u00fcber meine Erlebnisse im Iran berichten sowie die St\u00e4dte und Sehensw\u00fcrdigkeiten aufz\u00e4hlen. Mit einem L\u00e4cheln berichtete ich ihm, dass ich mehr als 2.000 km im zauberhaften Iran fuhr und immer sehr nett als Tourist behandelt wurde und das jetzige Vorgehen des vermeidlichen Police Officers, der sich nicht als solcher ausweisen konnte, nicht verstehen w\u00fcrde. Daraufhin erkl\u00e4rte mir der Officer das es verschiedene Police Officer g\u00e4be. Neben den regul\u00e4ren Police Officer gibt es noch den Immigration-, den Tourist- und nicht zuletzt den Post Police Officer. Der nicht ausweisbare Herr der mich nach dem Reisepass frage, w\u00e4re Post Police Officer.<\/p>\n<p class=\"p1\">Mit einem freundlichem : &#8222;you behave correctly, \u2026everything is ok, you can go &#8230;.and welcome to Iran&#8220; werde ich verabschiedet.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;2&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83972&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; media_ratio=&#8220;four-three&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Als ich am Nachmittag an der pakistanischen Grenze ankam, lie\u00df man mich im letzten Milit\u00e4r Checkpoint warten, denn die letzten 5 km zur Landesgrenze bedingen eine Milit\u00e4reskorte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Mit einem Motorrad vorweg, einem Jeep hinterher und mit 6 Kalaschnikow bewaffneten Soldaten eskortiert man mich bei einbrechender Dunkelheit. Jedoch nicht zur Grenze, sondern in entgegengesetzte Richtung zum nahegelegenen Grenzort, wo man mich einer Polizeischule \u00fcbergibt und sagt: &#8222;&#8230;the border is now closed &#8230; the town is not save &#8230;you sleep here!&#8220;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Soldaten reisen ab, ich f\u00fcge mich meinem Schicksal, nehme meinen Schlaf- und Tankrucksack und mache mich auf den Weg ins Geb\u00e4ude &#8230;.so dachte ich sei der Plan!<\/p>\n<p class=\"p1\">Der Diensthabende der Polizeischule gibt mir jedoch zu verstehen dass ich vor dem Geb\u00e4ude und nicht im Geb\u00e4ude &#8211; also neben meinem Bike auf dem Fu\u00dfweg &#8211; schlafen soll.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich musste Lachen, denn bei der stark befahrene Stra\u00dfe w\u00fcrde ich kein Auge zumachen. Also packte ich zusammen um in die 75 km entfernte Stadt Zahedan ins Hotel reisen zu wollen.<\/p>\n<p class=\"p1\">&#8222;It&#8217;s not possible, too dangerous in the night, you sleep here&#8230;&#8220; erwiderte er mir.<\/p>\n<p class=\"p1\">Nachdem ich verst\u00e4ndlich machen konnte das die Stra\u00dfe zum Schlafen zu laut sei und ich nach einem ruhigerem Platz zum Zelten fragte, wurde abermals viel telefoniert. W\u00e4hrend man mir eine L\u00f6sung erarbeitete wurde ich mit Tee versorgt. Kurze Zeit sp\u00e4ter brachte man mich in eine nahegelegene Fabrik Mosche, in der ich eine \u00fcberaus ruhige und erholsame Nacht auf feinem und sehr weichem Orientteppich verbrachte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Am folgenden Tag werde ich die letzten 5 km mit einer Eskorte an die iranische Grenze begleitet. Die Ausreise aus dem Iran und die Einreise nach Pakistan verlief reibungslos. Damit ich in Pakistan weiterreisen durfte, musst ich noch fix zum nahegelegenem Polizeirevier, um die f\u00fcr Ausl\u00e4nder \u00fcblich Prozedur zu durchlaufen. Es wurden Kopien von jedem Dokument, wie auch Bilder von mir und vom Motorrad gemacht.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;5&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; el_class=&#8220;inverted-device-order&#8220;][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Um im S\u00fcden von Pakistan reisen zu k\u00f6nnen ist eine Eskorte f\u00fcr Touristen unumg\u00e4nglich. Die Eskorte Namens \u201eLevies\u201c brachte mich fortan von Checkpoint zu Checkpoint zum 600 km entfernten Quetta.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Checkpoints waren m\u00fchselig. Die Wartezeit auf die \u00dcbergabe an die n\u00e4chste Eskorte und dass wiederkehrende eintragen der Reisepass\/Fahrzeugpapier Daten in ein Touristenlogbuch ohne jegliche Struktur, erm\u00fcdend. Auf recht guten Stra\u00dfen schafften wir an diesem Tag in 6 Stunden lediglich 300 km! Die Fahrer fuhren zwischen 30-80 km\/h. Auf meine Frage weshalb wir so langsam fahren, bekam ich als Antwort das es eine Vorgabe der Regierung sei Touristen sicher nach Quetta zu bringen. Gut, dachte ich mir, f\u00fcge dich den Regeln des Landes und lass dich von allen Fahrzeugen \u00fcberholen, die weitaus schneller fuhren als wir es taten.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83977&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; media_ratio=&#8220;four-three&#8220; shadow=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Es war hei\u00df, einschl\u00e4fernd und landschaftlich langweilig. Ein Wechsel zwischen Stein- und Sandw\u00fcste die absolut ebenerdig war. Am Horizont konnte man den schimmernden Hitzeschwall und einige Lichtspiegelungen erkennen. Quetta war bei dem Tempo unm\u00f6glich zu erreichen! Irgendwo im Nirgendwo brachte man mich in ein Hotel, um am n\u00e4chsten Tag dieselbe erm\u00fcdende Prozedur \u00fcber mich ergehen zu lassen. Bis Quetta habe ich ca. 30 Checkpoints mit entsprechenden Wartezeiten durchlaufen. Manches Mal waren die \u201eLevies\u201c bereits am Checkpoint, manches Mal wartete ich 30 min.<\/p>\n<p class=\"p1\">In Quetta angekommen erh\u00f6hte sich die Aufmerksamkeit der Bev\u00f6lkerung, wie auch die meiner Eskorte. Mit zwei gepanzerten Landrover wurde ich zum einzigen f\u00fcr Touristen freigegebenen Hotel begleitet. Der aus der Dachluke schauende Soldat, gab allen in meinem Umkreis befindlichen Fahrzeugen zu verstehen, dass sie Abstand halten sollen. Selbst beim Tanken wurden schaulustige Passanten zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Im Hotel angekommen erfahre ich, dass das Hotel nicht ohne Begleitung verlassen werden darf. Selbst um zum ATM Automat zu fahren wird eine \u201eAnti Terrorist Team\u201c Escorte gerufen. Zu dritt auf 125 ccm, im Sandwich-Verfahren, auf Tuchf\u00fchlung, zwischen dem Anti Terrorist Team sitzend, werde ich also zum ATM begleitet.<\/p>\n<p class=\"p1\">Es war mittlerweile August als ich mich im Hotel in Quetta befand. Ein fehlendes Dokument zwang mich bis zum kommenden Montag im Hotel zu bleiben. Es war Samstag und vor lauter Langeweile sortiere ich die Gegenst\u00e4nde im Gep\u00e4ck um. Vieles was ich mitnahm war \u00fcberfl\u00fcssig und wurde entsprechend entsorgt, verschenkt oder in den Boxen nach unten gepackt.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;5&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; el_class=&#8220;inverted-device-order&#8220;][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]<figure id=\"attachment_83976\" aria-describedby=\"caption-attachment-83976\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-83976 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_03_05_Pakistan_Police_Station-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_03_05_Pakistan_Police_Station-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_03_05_Pakistan_Police_Station-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_03_05_Pakistan_Police_Station-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_03_05_Pakistan_Police_Station.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-83976\" class=\"wp-caption-text\">Pakistan, Police Station<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Mit pakistanischem TV und einem Essen lasse ich den Samstagabend im Hotel ausklingen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Als ich am n\u00e4chsten Morgen an die Rezeption gehe, befanden sich sehr viel Bedienstete und inl\u00e4ndische G\u00e4ste in der Lobby, die sich \u00fcber irgendetwas intensiv unterhielten. Auf mein Nachfragen was denn passiert sei, erkl\u00e4rte mir der Hotelmanager das in ca. 2 km Entfernung ein durch die IS ver\u00fcbter Bombenanschlag stattfand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p3\">Englisch:<\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2017\/08\/deadly-blast-strikes-pakistan-quetta-170812170514857.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2017\/08\/deadly-blast-strikes-pakistan-quetta-170812170514857.html<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\">Deutsch:<\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-08\/pakistan-islamischer-staat-anschlag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-08\/pakistan-islamischer-staat-anschlag<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\">Die folgenden Tage verliefen angesichts des Anschlags erschreckend normal und ruhig ab. Die Erkenntnis, dass es nicht unweit vom Hotel stattfand, machte mich nachdenklich und die bisher als eher st\u00f6rend wirkende Eskorte wurde von einem Moment auf den anderen ein Beruhigungsfaktor.<\/p>\n<p class=\"p1\">Als ich abends erneut in die Lobby ging, sah ich ein europ\u00e4isches Gesicht. Bennet aus \u00d6sterreich hatte sich dazu gesellt. Mit seinem ausgebauten VW Bus T3 war er ebenfalls in Richtung Indien unterwegs und ben\u00f6tigte ebenso wie ich ein dubioses N.O.C. Dokument um weiter reisen zu k\u00f6nnen. Unter erneuter Polizeieskorte wurden wir zum Immigration Office gebracht, wo man uns dieses dringend erforderliche Reisedokument aush\u00e4ndigt, dass &#8211; wie sich auf der weiteren Fahrt mit Bennet herausstellt &#8211; niemand sehen will!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;5&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; el_class=&#8220;inverted-device-order&#8220;][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Die n\u00e4chsten 380 km werden wir erneut eskortiert. Etappenweise und zum Teil mit einem Moped, dass sage und schreibe 40-50 km\/h fuhr, ging es gaaaaanz langsam in Richtung Indien.<\/p>\n<p class=\"p1\">Noch langsamer kann es nicht werden, dachte ich mir&#8230; aber es ging noch langsamer! Mit einem Moped vorweg und teilweise 35 km\/h hatte ich das Gef\u00fchl in der Zeit zur\u00fcck zu reisen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83975&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; media_ratio=&#8220;four-three&#8220; shadow=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p1\">Der vorletzten Tag in Pakistan ging dem Ende entgegen und wir wollten an einer Tankstelle schlafen. Der mit einer Pump-Gun bewaffnete Tankstellen Sheriff findet unsere Idee jedoch nicht so prickelnd,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>zu gef\u00e4hrlich sagt er! Wir sollen r\u00fcber zur Polizeistation gehen und dort nachfragen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wir also r\u00fcber zur anderen Stra\u00dfenseite und schildern dem Officer das man uns an der Tankstelle nicht schlafen l\u00e4sst. Daraufhin bringt man uns zum leitenden Officer, der uns sagt, dass wir gerne bei ihm im Polizeirevier schlafen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Auf die Frage ob wir lieber mit Air Condition oder Ventilator schlafen, antworten wir mit: &#8222;Air Condition please&#8220;. In einem Nebenraum der direkt angrenzenden Dienstwache werden uns zwei schlichte Liegen hingestellt. Man zeigt uns den Duschraum und reicht uns Tee. Zum Duschen schlendern wir mit dem Handtuch \u00fcber der Schulter in einem Gang an den gut besuchten Gef\u00e4ngniszellen vorbei.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]Am n\u00e4chsten Tag ging es mit der letzten Etappe Richtung indische Grenze. Um 15:40 Uhr kamen wir in Wahga (nahe Lahore) an und bekommen zu h\u00f6ren, dass die Grenze vor 10 min. geschlossen hat. Also noch eine Nacht in Pakistan verbringen! Die Frage war nur wo? Dank des Camper von Bennet h\u00e4tte man direkt an der Grenze parken und auch n\u00e4chtigen k\u00f6nnen, so dachten wir zumindest. Die Grenzbeamten fanden es hingegen nicht so lustig und verwiesen uns des Platzes. Jeglicher Vorschlag unsererseits wurde von den Grenzbeamten abgelehnt. Also sind wir zur nicht unweit gelegenen Police Station gefahren und haben h\u00f6flich nachgefragt ob wir die Nacht auf dem Vorhof verbringen d\u00fcrfen. Bejahend und vielmehr als nette Ablenkung zum tristen Alltag gew\u00e4hrte man uns unter freiem Himmel im Innenhof zu schlafen.<br \/>\nFull Load TruckSp\u00e4t in der Nacht begaben wir uns auf eine landestypische Pritsche um zu schlafen. Die Moskitos, die sich bereits in Lauerstellung befanden, legten bereits die Servierte um den Hals, wetzten den Saugr\u00fcssel und warteten auf das Abendmahl. Kurzum; es war nicht m\u00f6glich drau\u00dfen zu schlafen, sodass wir in den Camper gingen. Im Camper war es hingegen so hei\u00df wie in einer Sauna, an schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken. Nach endlos langen und schlaflosen Stunden und 9 Tagen Pakistan konnten wir fr\u00fch morgens nach Indien einreisen!<\/p>\n<p>Der erste Aufenthalt in Indien war in Amritsar mit der Besichtigung des Goldenen Tempel verbunden. In dieser f\u00fcr Sikhs heiligen St\u00e4tte strahlt inmitten der Palastanlage das von Wasser umgebene goldene Prachtbauwerk. Der Besuch dieser Anlage ist nur barfu\u00df mit gewaschenen F\u00fc\u00dfen und mit Kopfbedeckung erlaubt. Die Menschenmassen lassen eindr\u00fccklich erkennen, wir sind im bev\u00f6lkerungsstarken Indien![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;5&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; el_class=&#8220;inverted-device-order&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83985&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; media_ratio=&#8220;four-three&#8220; shadow=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]Wir blieben drei weitere Tage im Amritsar bevor sich die Wege von Bennet und mir trennten. W\u00e4hrend es Bennet in den S\u00fcden nach Goa zog, wollte ich zun\u00e4chst zum Taj Mahal fahren.<\/p>\n<p>Zu einer der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen geh\u00f6rte f\u00fcr mich mit einem vollbeladenem Motorrad auf Indiens Stra\u00dfen zu reisen. Ampeln und Verkehrs-schilder werden manchmal, aber keinesfalls immer und vielmehr als Empfehlung wahrgenommen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]So machte ich mich auf um mich dem Trubel der hupenden, v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllten und nicht definierbaren Verkehrsordnung anzupassen. Schnell wurde klar, auf den Stra\u00dfen gilt das Recht des St\u00e4rkeren!<br \/>\nAn oberster Stelle der Hierarchie stehen die Busse und LKWs, gefolgt von den PKWs und zu guter Letzt die Tuk-Tuk\u2019s und die Zweir\u00e4der. Insbesondere Busse und LKWs nutzten den Vorteil der un\u00fcberwindbaren Masse und lie\u00dfen mich bei ihrem waghalsigem \u00dcberholman\u00f6ver mehrmals bremsen bzw. links an den Stra\u00dfenrand oder in den Stra\u00dfengraben fahren.<br \/>\nJeder versucht sich hupend in irgend eine L\u00fccke zu dr\u00e4ngeln und kam bis auf Tuchf\u00fchlung an mich heran. Selbst die kleinste Chance wenige Zentimeter voran zu kommen wird unter dauerhupen genutzt. Anfangs hatte ich aufgrund der doch sehr \u00fcppigen Koffer bedenken und hielt mich eher zur\u00fcck, in der Angst bei den eng aneinander stehenden Fahrzeugen Kratzer zu verursachen. Allerdings nahm die Bef\u00fcrchtung mit zunehmenden Kilometer den ich auf Indiens Stra\u00dfen fuhr ab. Wer in Indien mit vollbepacktem Motorrad reist ist niemals allein! Als w\u00e4re ich aus einer anderen Welt zog ich alle Blicke auf mich. Jeder noch so kurze Stopp sorgte in Windeseile f\u00fcr eine Menschentraube um mich und das Motorrad. Distanziert wurde jeder Handgriff von mir genauestens beobachtet.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich beschwerlich an die Aufmerksamkeit der Inder gew\u00f6hnt hatte und New Delhi ohne Blessuren an mir und dem Motorrad hinter mich bringen konnte, ging es zielstrebig in Richtung Agra weiter. Unterwegs buchte ich Online die Unterkunft nahe dem Taj Mahal. Als ich ankam wollte der Herr hinter der Rezeption weitaus mehr Rupien als Online im Portal vereinbart war. Mit der Begr\u00fcndung das f\u00fcr mein Motorrad direkt vorm Hoteleingang Platz gemacht wurde, sollte ein Aufschlag von 50 % bezahlt werden. Ich erwiderte das ich diesen Preis nur dann zahle, wenn meine W\u00e4sche gewaschen wird und ich ein eisgek\u00fchltes Bier dazu bekomme. Mit Handschlag besiegelt und mit einem kalten Bier in der Hand zahlte ich die ca. 15 \u20ac.<\/p>\n<p>Nachdem ich in Agra die bedeutendste Sehensw\u00fcrdigkeiten Indiens besichtigt hatte, ging es auch schon wieder zur\u00fcck aufs Zimmer. Die W\u00e4sche war bereits gewaschen und die Streetfood St\u00e4nde luden zum Essen ein.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;5&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; el_class=&#8220;inverted-device-order&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;83988&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; media_ratio=&#8220;four-three&#8220; shadow=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]Wir blieben drei weitere Tage im Amritsar bevor sich die Wege von Bennet und mir trennten. W\u00e4hrend es Bennet in den S\u00fcden nach Goa zog, wollte ich zun\u00e4chst zum Taj Mahal fahren.<\/p>\n<p>Zu einer der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen geh\u00f6rte f\u00fcr mich mit einem vollbeladenem Motorrad auf Indiens Stra\u00dfen zu reisen. Ampeln und Verkehrs-schilder werden manchmal, aber keinesfalls immer und vielmehr als Empfehlung wahrgenommen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Endspurt! Mit Kardung La als Ziel ging es zur\u00fcck nach New Delhi und \u00fcber Manali nach Leh. Umso mehr ich mich dem Hochgebirge n\u00e4herte, umso sch\u00f6ner wurde die Landschaft und umso entspannter und unaufdringlicher die Begegnungen mit der Bev\u00f6lkerung.<br \/>\nIn den 6 Monaten Vorbereitungsphase zu dieser Reise hatte ich in vielen Reiseberichten und Foren recherchiert, mich mit meinem Hausarzt \u00fcber notwendige Impfungen und den Umgang mit gro\u00dfen H\u00f6hen ausgetauscht und nicht zuletzt den Best m\u00f6glichen Zeitpunkt f\u00fcr den Manali-Leh Highway ermittelt. Ausgehend von diesem Fixpunkt wurde alles Drumherum geplant.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meiste Zeit des Jahres ist der Manali-Leh Highway nicht passierbar. Damit ergab sich ein enges Reisezeitfenster von Juni \u2013 September. Mittlerweile war es Ende August und ich hatte f\u00fcr mich den September als Fixpunkt f\u00fcr das Highlight der Reise ausgew\u00e4hlt. Nicht zuletzt weil im September mit weniger Schneeschmelze, Wasserlauf Durchquerungen und Erdrutschen zu rechnen war.<\/p>\n<p>Beginnend mit dem Rohtang Pass ver\u00e4ndern sich die Wetterereignisse. W\u00e4hrend vor dem Rohtang Pass mit kr\u00e4ftig gr\u00fcner Vegetation und Regen zu rechnen ist, wechselt das Bild unmittelbar nach der \u00dcberquerung.<\/p>\n<p>Trotzdem mein Tank noch ausreichend gef\u00fcllt war, fuhr ich dennoch die letztm\u00f6gliche Tankstelle in Tandi an. Selbst wenn ich mir mit dem gro\u00dfen Tank keine gro\u00dfen Gedanken machen musste waren immerhin ca. 350 km ohne Tankstelle zur\u00fcckzulegen.[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-865130&#8243; medias=&#8220;83991,83990,83989,83992,84001,84002&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_padding=&#8220;2&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Die erste Nacht nach dem Rohtang Pass verbrachte ich in Jispa, einem kleinen verschlafenen Ort in dem man bestens auf Touristen vorbereitet ist (wie \u00fcbrigens auf der gesamten Wegstrecke).<br \/>\nDer morgen darauf gestaltete sich kalt und Raureif war auf dem Bike. Als bekennender Warmduscher bin ich fix zur\u00fcck aufs Zimmer um in die Thermo-Unterw\u00e4sche zu schl\u00fcpfen bevor es weiter ging.<\/p>\n<p>Die H\u00f6he machte mir bisher nichts aus und auch der Baralacha La mit 4980 m stellte f\u00fcr Mensch und Technik keine nennenswerte H\u00fcrde dar. Lediglich die aufkommende Mittagssonne und die Thermo-Unterw\u00e4sche sorgten f\u00fcr einen Juckreiz auf der Haut.<br \/>\nFr\u00fch am Nachmittag suchte ich mir eine neue Unterkunft und war froh als ich aus dem juckenden Klamotten kam. Es stellte sich heraus das die mir so sehr ans Herz gelegte Thermo-Unterw\u00e4sche eines renommierten Shops f\u00fcr Motorradbekleidung und Motorradzubeh\u00f6r hautallergisch regierte. Mit Ausnahme des Bereichs der Unterhose war mein ganzer K\u00f6rper mit rot juckenden Pusteln \u00fcberseht. Mir war auf der ganzen Tour bewusst das diese Reise keinem Kinderfasching gleicht, entsprechend hatte ich Respekt. Und gerade wegen dieser Ehrfurcht war ich medizinisch f\u00fcr alle Eventualit\u00e4ten ausgestattet, hatte Tabletten f\u00fcr fast jedes Zipperlein eingepackt, eigene Spritzen inkl. Injektionsnadeln dabei, war \u00fcber GPS Notruf abgesichert und scheitere schlussendlich an einer Thermo-Unterw\u00e4sche die mich zwang eine Auszeit zu nehmen.<\/p>\n<p>Mit einem Tag Pause ging es weiter \u00fcber den Rohtang Pass. Begleitet durch eine Vielzahl an Royal Enfield geht es stetig bergauf. Gebremst durch einen Erdrutsch erz\u00e4hlen mir einige der Inder das man diese Tour einmal in seinem Leben mit einer Royal Enfield gemacht haben muss. Die \u00fcberwiegend mit Turnschuhen, Jeans, Jacke und einfachen Handschuhen bekleideten Fahrer, strahlten pure Lebensfreude aus. Mir hingegen f\u00e4llt es schwer zu glauben das die zahlreichen Schmelzwasserdurchquerungen, die Schlammpassagen und die zumindest morgendliche Witterung mit Turnschuhen uns Jeans Spa\u00df machen k\u00f6nnen. Aber wie gesagt bin ich bekennender Warmduscher und vielleicht auch zu alt f\u00fcr solch ein Wochenendtrip.Die letzte Etappe war durch Gata Loops gepr\u00e4gt. Eine Vielzahl an nicht enden wollende Serpentinen schl\u00e4ngeln sich den Berg hinauf. Das Hochplateau \u00fcberraschte mit strahlendem Sonnenschein und asphaltierten Stra\u00dfen. Die Ausschicht war unbeschreiblich \u2026Es ist schwer in Worte zu fassen, aber all die Strapazen die hinter mir lagen, jeden Tag den ich auf der Reise verflucht habe, die vielen Kilometer auf denen ich nicht mehr wusste ob ich stehend oder sitzend fahren soll, haben sich beim Anblick dieser Landschaft gelohnt!<\/p>\n<p>Mit Respekt an die hinter mir liegende Strecke verneige ich mich vor dieser atemberaubenden Kulisse![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;50&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;2&#8243; top_padding=&#8220;5&#8243; bottom_padding=&#8220;2&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;4&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; el_class=&#8220;inverted-device-order&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84005&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; media_ratio=&#8220;four-three&#8220; shadow=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;900&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"p2\">Zum Abschluss des Rohtang Passes geh\u00f6rt der Taglang La mit 5328 m. Bevor dieser zweith\u00f6chste befahrbare Pass der Welt von mir befahren wurde, kehrte ich in ein landestypische Dhaba ein. In diesen Dhaba\u2019s werden \u00fcberwiegend Maggi Nudeln serviert. Das Wasser kocht auf dieser H\u00f6he schnell und ebenso schnell sind Essen und Tee auf dem Tisch.<\/p>\n<p class=\"p2\">Gest\u00e4rkt geht es auf Schotter und mit etwas Nieselregen hinauf zum Taglang La.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;0&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; back_color=&#8220;color-wayh&#8220; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; gutter_size=&#8220;0&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; back_image=&#8220;84007&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; mobile_height=&#8220;340&#8243;][\/vc_column][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; column_padding=&#8220;5&#8243; style=&#8220;dark&#8220; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;528&#8243;][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220;]<\/p>\n<p class=\"p1\">Entgegen der Erwartung das die BMW auf dieser H\u00f6he schw\u00e4cheln k\u00f6nnte, meisterte sie es ohne Probleme. Sicherlich war die Leistung nicht die, die wir auf Meeresh\u00f6he vorfinden. Der Performanceeinbruch war jedoch marginal und kaum sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_empty_space empty_h=&#8220;1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;0&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; back_color=&#8220;color-wayh&#8220; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; equal_height=&#8220;yes&#8220; gutter_size=&#8220;0&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column column_width_use_pixel=&#8220;yes&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; column_padding=&#8220;5&#8243; style=&#8220;dark&#8220; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; column_width_pixel=&#8220;528&#8243;][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220;]<\/p>\n<p class=\"p1\">Zwei N\u00e4chte bleibe ich in Leh, bevor ich auf den Khardung La fahre. All das was nicht erforderlich war (Ersatzreifen, Schlafsack, Zelt) lie\u00df ich im Schuppen des Vermieters. Gewichtsm\u00e4\u00dfig entschlackt und voller Motivation fahre ich fr\u00fch morgens zum h\u00f6chsten befahrbaren Pass der Welt.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_empty_space empty_h=&#8220;1&#8243;][\/vc_column][vc_column column_width_percent=&#8220;100&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; back_image=&#8220;84010&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243; mobile_height=&#8220;340&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Mit einem letzten Foto mache ich mich auf den Weg zur\u00fcck nach Leh um das Motorrad f\u00fcr die weitere Reise vorzubereiten. F\u00fcr den R\u00fcckweg hatte ich mich f\u00fcr die entspannte und somit f\u00fcr die asphaltierte Route entschieden. Von Leh ging es \u00fcber Kargil, Srinagar, Pathankot, Banbasa weiter zum 2.200 km entfernten Kathmandu in Nepal.<\/p>\n<p>In Kathmandu verbrachte ich einige Tage um den im Vorfeld geplanten R\u00fccktransport des Motorrads auf den Weg zu bringen. Nachdem der Papierkram bei einem der beiden darauf spezialisierten Spediteure erledigt war, wurden die grundlegenden Ma\u00dfe wie H\u00f6he, Breite, L\u00e4nge und Achsabstand des Motorrads notiert. Der Zimmermann machte sich ein Bild des Ganzen und fertigte in den darauffolgenden Tagen die Transportbox an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_84012\" aria-describedby=\"caption-attachment-84012\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-84012\" src=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_39_Indien_Himalaya_Kadungla_Top-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_39_Indien_Himalaya_Kadungla_Top-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_39_Indien_Himalaya_Kadungla_Top-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_39_Indien_Himalaya_Kadungla_Top-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_39_Indien_Himalaya_Kadungla_Top.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-84012\" class=\"wp-caption-text\">Himalaya, Kadungla<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachdem die Transportbox am Flughafen bereitgestellt wurde ging es relativ schnell. Der Spediteur und ich verabredeten uns am Flughafen. Ich baute das Vorderrad aus, demontierte das Schutzblech und den Lenker. Zudem wurde die Luft vom Hinterrad auf ein Minimum reduziert, damit es von der H\u00f6he passte. Der Tankinhalt wurde zur Freude aller dort arbeitenden vor Ort abgelassen und literweise verteilt. Sowohl die Gabel als auch die Schwinge wurden mittels Gurte und Schn\u00fcre auf das Transportbox Niveau gebracht. Schlussendlich brachte die Box in Summe 340 kg auf die Waage.<br \/>\nF\u00fcr meinen R\u00fcckflug zahlte ich 470 \u20ac, dass Motorrad flog hingegen First Class und schlug mit ca. 1.400 \u20ac zu Buche.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<figure id=\"attachment_84015\" aria-describedby=\"caption-attachment-84015\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-84015\" src=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_05_06_Nepal_Himalaya_Katmandu_Ru\u0308ckflug-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_05_06_Nepal_Himalaya_Katmandu_Ru\u0308ckflug-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_05_06_Nepal_Himalaya_Katmandu_Ru\u0308ckflug-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_05_06_Nepal_Himalaya_Katmandu_Ru\u0308ckflug-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_05_06_Nepal_Himalaya_Katmandu_Ru\u0308ckflug.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-84015\" class=\"wp-caption-text\">Himalaya, Katmandu R\u00fcckflug<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p class=\"p1\">Die Transportbox kam ca. 3 Wochen sp\u00e4ter unbeschadet bei mir an. Inklusive Zollgeb\u00fchren und Transport vom Flughafen Berlin kamen nochmals 500 \u20ac hinzu.<\/p>\n<p class=\"p1\">Quintessenz dieser Reise \u2026<\/p>\n<p class=\"p1\">An all die, die ebenfalls solch eine Reise machen m\u00f6chten aber innerlich mit sich hadern kann ich nur ans Herz legen, dass es sich lohnen wird. Ich f\u00fcr meinen Teil bereue keinen Moment dieser Reise!<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich hoffe das ich mit ein paar Anekdoten meiner Reise diesen Reisebericht lesenswert gestalten konnte. Die Erfahrungen die ich auf dieser Motorrad Tour machen durfte waren durchweg positiv. Der Iran \u00fcberzeugte mit einer herzlichen Gastfreundschaft und ist f\u00fcr sich allein betrachtet eine Reise wert. Pakistan ist ein reines Transitland. Doch selbst in Pakistan steht retrospektiv betrachtet die Freundlichkeit der Menschen im Vordergrund. Indien liebt man oder man hasst es. Tats\u00e4chlich kann Indien sehr laut, sehr \u00fcberf\u00fcllt und mitunter sehr anstrengend sein. Wer aber ein kleines Abenteuer im Stra\u00dfenverkehr sucht ist hier genau richtig.<\/p>\n<p class=\"p1\">W\u00e4hrend der gesamten Reise hatte ich mit Ausnahme einer defekten Sicherung keinerlei technische Probleme. Die BMW war f\u00fcr die Reise bestens pr\u00e4pariert. Mit doppelten Bowdenz\u00fcgen f\u00fcr den Fall aller F\u00e4lle ausgestattet, allen notwendigen Ersatzteilen versehen und mit einem 7&#215;24 Stunden Support durch Manuel f\u00e4hrt es sich etwas entspannter, insbesondere wenn man alleine reist. Und mal unter uns, wo findet man jemanden der mit Leib und Seele dabei ist, solch einer Reise mit all seinem Fachwissen Remote begleitet, rund um die Uhr ansprechbar ist und regelm\u00e4\u00dfig nach dem rechten fragt?<\/p>\n<p class=\"p1\">Was ich f\u00fcr mich aus der Reise mitnehme?<\/p>\n<figure id=\"attachment_83997\" aria-describedby=\"caption-attachment-83997\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-83997\" src=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_22_Indien_Himalaya_Bergpass-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_22_Indien_Himalaya_Bergpass-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_22_Indien_Himalaya_Bergpass-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_22_Indien_Himalaya_Bergpass-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.swt-sports.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/swt-sports_04_22_Indien_Himalaya_Bergpass.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-83997\" class=\"wp-caption-text\">Himalaya, Bergpass<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"p1\">3 Unterhosen, 3 T-Shirt und etwas Waschmittel aus der Tube ist mehr als genug f\u00fcr so eine Reise! Ersatzreifen und Ersatzschl\u00e4uche dabei zu haben ist besser als sie zu brauchen. Mitnehmen w\u00fcrde ich Sie allerdings nicht noch mal. Das Zelt habe ich anf\u00e4nglich genutzt, den Komfort eines Zimmers mit Dusche und Toilette dann aber vorgezogen. Thermo-Unterw\u00e4sche kommt bei mir nicht mehr ins Gep\u00e4ck, wohingegen auf Tabletten gegen Durchfall und Magenkr\u00e4mpfe keinesfalls verzichtet wird.<\/p>\n<p class=\"p1\">Mit den besten Gr\u00fc\u00dfen an all die, die ebenfalls eine Reise planen, diese vielleicht schon hinter sich haben oder einen neuen Trip ins Auge fassen. An aller SWT\u2019ler, und nicht zuletzt an Manuel, der diese Reise erst m\u00f6glich machte.<\/p>\n<p class=\"p1\">VG Thomas<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Von Juli bis September 2017 bereiste Thomas Schulz aus Isenb\u00fcttel zehn L\u00e4nder. 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