{"id":2649,"date":"2020-05-03T14:53:36","date_gmt":"2020-05-03T13:53:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.swt-sports.de\/?p=2649"},"modified":"2020-08-10T17:25:13","modified_gmt":"2020-08-10T16:25:13","slug":"die-interessante-geschichte-zum-swt-sports-umbau-nr-89","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.swt-sports.de\/index.php\/die-interessante-geschichte-zum-swt-sports-umbau-nr-89\/","title":{"rendered":"Die interessante Geschichte zum SWT-SPORTS Umbau Nr. 89"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/LrXraP8-U6U8MrbL0DL2BCmeE0xL0ssOj_ciri84Yz4vGR3otCrswZVI0b1XDZ9yv_u_88moraw7AB82raKBGB5yqZYrqJS4rzqTPadi6l4t0zsCTaDRqUJ1_VyrqOf22a8xk0HEXssHjIqHlPYb92rVWpZZ7orTqXp79CfTZmLyRuQ6n2f4A6gWCDY7S1wg4gE52AHeYaG3gdNZcbmOp3MIIV9qC7fzB2VOTk5E5MAaSl0AeE3MOpFBjCQ4t79Pzp3DOzi_fdksWQjDB_vaybBwZDn67lhmxuSZNp4GS6WGEFmOPwOXr_5EMwSZXjvEXSj7gNzu4C6W2saayW0PUNA28GdOhXG5VToOsxrU6fya3o-eUljtD6h3Jd0J5UD8NV9GVSFIYehYh-v58nujggwODSPo-f9Z7kIQX3WOIUdDeLMHoo2WZS88w6lnrkMw9eCYwp6GT46WT-8c2-z7qjcQ0lgaZM4AA44exFOdo-eTHg2ZScm_mNuGn9GjkUVlfQINZ0ADyWTbimOry-Hm3GwuxgxUSganLrpcvC22CMru8nesKXj6G6o9iYladC9810vPrF9fCD6BLyoEDXaYvQmNcW26WKXl-IZnsSp7c4xy_HhUvYJfvMQfzaafn58MZWAt5memuF_yYOw1_2lTFWBS5vkcpo94XAH1TDjvZjZlHJA-gsUZ2qECiSBYlGo=w523-h349-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Die BMW Motorrad G\/S in Afrika<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Andreas und seine\u00a0 BMW Motorrad R80G\/S<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Andreas ist der Dritte im Bunde!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Erstzulassung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7.4.1986 \u2013 1. Besitzer<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Besitzerwechsel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 14.5.1987 \u2013 2. Besitzer<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Besitzerwechsel\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 19.3.1990 \u2013 Zulassung der BMW Andreas<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In den folgenden Zeilen erz\u00e4hlt uns Andreas von seinen Erlebnissen mit seiner BMW G\/S und warum er sich nochmal dazu \u00fcberwunden hat, die G\/S wieder ins Leben zu bringen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/E8mtwh1P-ZBaYcvjOs_IkV2WbGlqbDFie4MI0BW68l66QqEQfO8_D_c5Y60WElZZQb5jgAOvIUGpr-CNyCopwN47LA-T9gvSiFksuSK9S2x1MuO6LRpihgRW25VXNUaUUMtbTO35TBE7-vy8id4kRm2bXXMI-iRwdVWBFUgWa69xmChmR-XWPkXVMVOpry0Ve5K2zkmNc_A-TjJaczT2eeCKDob5hzLhRc-bwhYAPOtGjMsYk-KG_QNpSs0jDuXnoJid5xUSrzvOmAHfWfIO3__hNS0m9a2AWGlpL6qOdwIiCfNrACCJMLhWLeBvuBo4fhb6oxmfSXW1hX8r_dqhcvSZVVlAZU9C1I8pD0nQlUeTTgjyeUt63bVTPjSxxObwtyAJzYLxsAWYUq7BZQZrjEsY1qzLZQh0ltLJjI3Y3IIFecsyd6nFznv_GTj4AZfu4NDf7oIGPlq_4Ky1_OtiqJIx75SktwzaohKNbN5okj95vd1YYzc-31A7TYIygUOGZEjTusEF5hpS-q_c7sD_XQ7Hj_e97mW_5A_3P7g3mhuS4GEN9eQ3V1xiz9Z8p2GaxIPYg7armdhqQUHJQpjMcOOGTDPwE97ciJKhuBDocCIg_vTpbI99peTm85cJvSX4KqJNIOmtqG70Hnt2dyYAWOuYPOLH81TDkpuPZP5_0QCvPPQHcpiuyfQA1pvUIiOJUY6VWDU5fUjnZLDqzVCEktoMtd05_ijVFhKvYETihLOxpznZnD1mOFAE=w1374-h917-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Zwei Freunde mit ihrem BMW Motorrad Boxer<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Laufe des Jahres 1990 habe ich bei HPN in Seibersdorf den 43 L Kunststofftank und progressiv gewickelte Gabelfedern gekauft. Das White Power Federbein habe ich bei einem Freund gebraucht und defekt billig erwerben k\u00f6nnen. Es wurde bei White Power \u00fcberholt. Mein Bruder schwei\u00dfte einen Gep\u00e4cktr\u00e4ger (Teschkopie) und ich habe mir Alubleche knicken lassen und die Koffer zusammengenietet. Zum Sommerende war die Fernreisemaschine fertig. Mit meinem leider verstorbenen Freund Guido habe ich mehrere Touren in die Alpen und nach Bayern unternommen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/cujPEba_pQ6wOX19JV5ZF8TDU1u0s5zxSYLmN2pz1tS4Cu7CJOO_vI01RIv3iAAZWLPrqTIWKRi9TFDpwMi1r4nVacjKYBODWcfFCjZTbcW56faMlWZwkg2DDmHJo_oLKO2OFL42vzG4AUD1eRee3LdMIvUUqf5bXIJGw7Th2w_R_0oy1bn-VK-G2Gs6sk4MWEvRa09pkE39l1kb2VmeD9sbF0aPQCDD3D3fX0ZxXFI73stVYxI5sNUiRt13_uKUI01rZxM8hHXWGzpsIOVZVjfzFpvgCgWeDxvQeOsNAsPh0Gfx-5kRaCmivXGnuPqcKXo6KIkokRizHOZ7oC1Irb04DW8kc7E4gqMhseE9ugGuM8B4UZ9PPI-cxPp0o_MwbLkqJG9rLsZBeoYujDjo_H0MAwOjuEAwWGF1rYUzxY0qZpsDDick9hSTQcVVqxlBqM1WXaw9n8fgrsbUtftCXlN-0yEAlznTD96uWdnOjc2him99bUxVUhGkYiZSF-2VsS51z1Wcyuoghfrm5JcUmo_zUBtGY0JHQVQa4JFw_cNPhn-fBbjLQeFbMv9267Ab4GdzeumUHwJ8OAaIU5zb8o4RKh1oMvyX-LRi7WRD_lelL2RAYzyPIibZ1_oLUak8fiuiLJGR8RcfG7Is3YtqCIgNZsu9TnikrTNTd3A2s3Ckzqi73HGoeDDqGNb24q1x2ZAmPtXWygurKjYgP04ypi9UeO1Xsltnlwjic1DY4UHjsVe9895Kx9B8=w1012-h917-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Andreas BMW GS vor dem Umbau<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Am 2.2.1991 startete ich morgens um 9:00 Uhr bei -12\u00b0C in Richtung Kamerun. Wie verabredet stie\u00df mein Freund Wolfgang mit einer fast identisch ausger\u00fcsteten BMW G\/S dazu und wir schafften an diesem Fahrtag immerhin 535 km abzureisen! Erst am n\u00e4chsten Tag hinter Lyon wurde es endlich w\u00e4rmer. F\u00fcr das Ticket Marseille \u2013 Algier zahlte ich damals \u00fcber 400 DM, was zu dieser Zeit viel Geld war! Die F\u00e4hre war fast leer, alle hatten zu der Zeit Angst vor dem 1. Golfkrieg der bald\u00a0 losgehen sollte. In Algier besorgten wir uns das Visa f\u00fcr Mali und erkundigten uns sowohl bei der Deutschen als auch bei der Malinesischen Botschaft nach der aktuellen Sicherheitslage (bei der \u201eDakar\u201c wurde ein Teilnehmer erschossen \u2013 angeblich nur Banditen) , die Antwort : \u201ealles kein Problem\u201c. Jetzt streikte Wolfgang`s G\/S, ich gab Starthilfe und auf ging es in den S\u00fcden. Da der Mistbock weiter streikte schaute ich mir das mal genauer an:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/_GswNzTSABBbV3u2m8W6Hn8UWqZjlhDrwG5TGKQRKlds-99W_iSHxb-9_nhbW90E-Myi6RbPuyPmbEzw0HEk9BRT7FiGcRPFWmVU3MlCZFkkKhZkh7JNHAfBRf4hd5tGpOlF2Vk00HWRYm0feuS50wUCqAj6wTrP0T4MnoSSmL42PMSJvFAMyeXwtx-4-HhEN7hzEP8cPssSyOjHfk2JlAYXprOjCnujK2ZpiIyFsjoHBjSjEEfaqYkVdrMJs8U5SmSSr8AB7wLURMqA7_tqYZUf8eIEp9Tkk6ZV-8D1s8xfM2e1FEwpf6As1CV8J9BLam-zvCf6KaXsLMqy2oD9HZDhhrLedbQOu0VgGFar7xZzFZLduch9cPpeK0Ev5UDcBXuzGVIs7mJAaoQkLvB7PULF9ocK-l4YA-AtWwFJoT2ewL4SidGWbsg52qgri_TzeZ9qneSEcxlPp3ppCeztOFgCpImIxMCaHwamtE3_Gl9mrOZ-hXfklRFUGmuQjvrHzG6ipzVm3jifR47dfTNWxvdFXCRvFkw2sghl-nkZwubJKmrgHDaVQdgAnpq_UOLSL8D_t45inObHPNy3RqrAZI4caw4P4uw8Jd-CnmoxSq94pl5p7TAEDg1PZAMcPcqJZuTmR1ENJcTevlxwQcEjrhccQ6k8Ord8ELEyLDC5iEUZAxAYsrh0pEF_N7zsim8duzORdXauZV5_mMSDoPOWCj-6L3NU1G69BrGgouMRitqG-fvYMNf5UmMR=w1081-h916-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Erlebnisse die man nie vergisst. Mit dem 2-Ventiler in Afrika<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wolfi\u00b4s Karre starrte vor Dreck, da sie auf \u00fcber 90000 Km nie so richtig geputzt wurde, das hatten die Batterieklemmen \u00fcbel mitgenommen. Nach einer intensiven Reinigung, erlebte die\u00a0 Lichtmaschine ihren zweiten Fr\u00fchling und konnte gl\u00fccklicherweise wieder laden. Die Beh\u00f6rden hier waren sehr nerv\u00f6s, in dem \u00d6rtchens Ain Sefra wurden wir 3x in Folge kontrolliert \u2013 die 3. Kontrolle war fies, die wollten Pornos haben, wir konnten nicht liefern, also bedienten sie sich an unserem sp\u00e4rlichen Proviant. Vor der ersten wirklichen \u201eLangstrecke\u201c g\u00f6nnten wir uns noch ein Luxushotel am Rand des gro\u00dfen \u00f6stlichen Ergs. Das Hotel war idyllisch an den riesigen Sandd\u00fcnen gelegen und wirkte wie in einem M\u00e4rchen. Da der religi\u00f6se Wahn immer mehr um sich griff, waren die Tankstellen, die Benzin hatten, wegen Freitag geschlossen, die ohne Benzin ge\u00f6ffnet. Ein hilfsbereiter Polizist zapfte uns was aus seinem Dienstwagen und wir erreichten Reggane, den Beginn der legend\u00e4ren Tanezrouftpiste. Hier wurden die G\/S pistenfein gemacht und die \u00fcberlebenswichtigen Vorr\u00e4te besorgt. Ich montierte die Michelin Desert Reifen vorn und hinten, Wolfgang die Michelin T61 Pneus. Der Unterschied war gigantisch, w\u00e4hrend meine G\/S wie auf Schienen durch den tiefen Sand pfl\u00fcgte, war es f\u00fcr Wolfgang eine einzige kr\u00e4ftezehrende Schinderei. F\u00fcr die Piste brauchten wir 2 Tage, man musste noch eine Eigenverantwortlichkeitserkl\u00e4rung unterschreiben und sich Fotos von verdursteten Reisenden zur Abschreckung anschauen.\u00a0 Die n\u00e4chste sichere Versorgungsm\u00f6glichkeit war Gao, und das lag 1320 km vor uns.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/KlsYN0zKe3BFV0fInE4WLcWpQFe8NjkYLi3xvltWr539GGjaf86K8KUmf3t6qZNpkEDBsCSvRSuteECAeDwiZUV7qaoSmQZqAPX4YRoCsfQQqB4AptU_hhgOs7I0ie2fas1fKCXzr1iCoQUR-6H0QxueXUmqY2fnX9wusz-4yHp3FJxiCOrhZPft6JWukBaVJjam-_8VFHStN4nZhUT-aieE3c_2vjZsQLOhFVw-pqWj63AYdwW4j3qknCyFx6iLYbIY7jrFUNHqmL6CuyoF_tlfdBtii3ZCq7MK9f3MB2ccd62TE4PVvt3pQsbTg0UYq2CbvPs6Hi48DB6o3PH_hXuiQOm23mTocNaQFZpKnVafOcAcRunsvyyz3b4xZFDGrroTlMC-9G5_vZv2snZHDa1a-SYbPqmLXDiK_sMl2zxP19Ubf_rzwyDIvRTpgBJpFkCKG-34y0mXN6xHZ9DPJJ0CYFUlTalyQhqlKFxIZsICQqlAJvA0Kz7xmYIGGMvs1IWbBv39muMH5D6z2T-hftguHFV6M446sFAZY5p5Nu_ushd44Z7zQvnfWCekeLfAVSo35fU_diAVXTvD0PxSD0e1vBSEJ1IwdLpo_mdofel-4A2Pws5lZpde_mv9yS-fneQmLyqUKBGCFJVcgD69O0fBDPwi5TWw1v7cYbl3pxFr5k-cWZcTS6qRhTHacTWMmsrA2WOUxJjZ1tTW5K8f_45a__JicuqlmjK8tji6VSA03vIqnEZHyMZR=w1201-h916-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Die Autobahn der W\u00fcste. Mit dem Boxer durch den Sand.<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dazwischen gab es Wasserstellen, die Grenzposten, winzige \u00d6rtchen und geschickte H\u00e4ndler die manchmal auch Kraftstoff verkauften, aber eben nur manchmal. Wir hatten nur einmal nach 205 km Erfolg und konnten uns mit Brennstoff versorgen, sonst gab es leider nur Wasser. Die W\u00fcste war hier oft flach, und am Ende eines Fahrtages sah es noch genauso aus wie am Morgen. Eines Nachts schliefen wir an einer Wegmarkierung, die mit einer solargespeisten Batterie nachts blinkte. Hier mitten im Nichts kam in der Nacht eine Kamelkarawane vorbei, leider hatten wir das verschlafen und bestaunten am darauf folgenden Morgen nur ungl\u00e4ubig die Spuren. Bordj Moktar war der Grenzposten von Algerien und eine Keimzelle der Korruption. Die Mistb\u00f6cke hatten Benzin in gr\u00f6\u00dferen Mengen, wollten diesen aber nur schwarz, d.h. gegen Devisen verkaufen. Unser Schwarzgeld war leider schon l\u00e4nger verbraucht und mein Franz\u00f6sisch zum Verhandeln zu schlecht. Mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen konnte ich den Grenzbeamten meinen Plan veranschaulichen. So konnten wir die\u00a0 Ausreise erledigen, samt Devisenkontrolle, schwarz einreisen und mit Devisen tanken. Der schei\u00df Lateinunterricht in der Schule war v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn, bis dato hat er mich nicht wirklich weiter gebracht. Eigentlich reichten unsere Kraftstoffreserven bis Tessalit, dem Malinesischen Grenzposten. Bl\u00f6d war nur, dass wir allein unterwegs waren. Andere Transsaharafahrer waren hier Fehlanzeige! Die eigentliche Grenze zu Mali war mit einem Stapel aus 3 riesigen Bulldozerreifen markiert. Hier h\u00e4tten wir uns damals einfach links halten m\u00fcssen. Leicht rechts war jedoch ein stark ausgefahrenes Spurenb\u00fcndel, dem wir brav folgten \u2013 Pistenmarkierungen gab es weder links noch rechts, nur die eine tiefe Spur durch den Sand. Die Entfernung nach Tessalit sollte eigentlich ca. 50 km sein,\u00a0 als nach 70 Km noch kein Ort in Sicht war, war uns klar, dass wir uns verirrt hatten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/xwNeETzC8yBEkKTD6N9M1QMurhDxcXmAIl_DJ1dgSA1ZsxvdeTdo-tOFgX1b0lFdX4AV2GRjXCVn7KecGJna1JcFfqaX9dj4m55TN9GJQuYy7tJuj3JhwsKc03lcAmVdRrtN1GzIW5sMjvpBv2uYvKaN_j66KQQaLa0NogJ3wnV_J4Kz4-mAwHmCRIQbywDUD4lD2Ehc5wbGb1NSdgsoPS7E2XkyjCdYhw6dh7mOdGiNwADcNkBBxnEoJRS5PJ5M22vuGT9ePssRk_JK_KreWaRTzOdXMGWBcvZ-QaqwSHX0qJ9MUW4W6n5aQ2TJsfxKxYX8BecqqoDSOLOKEdMdRHrAlHlhQ7mZ7GzxFkt7BnB-DnWmxNHocR4GLI34lVcowNzqG8Z5lQ03Le2OqxK4oOq22wQkBPPD2X3bwzWqqLOopOOhm7fyNW42vv914G1d_ghixGpcfoSNz0G9q-lh5DlESSaWdWX0_R0ZZRgXIo16WIediKGBwFxN2wqwWczTOpy7KzRKp-TCBM6s4b4ARi78x1FfVFtoClQ3PJk6eSlhKFEonuHWn0I88tFcOVaXQ4uVdNvTkyizzsu3YB24WhYbVN-6-lmu0vClUYtYLY_wkHHujVsc-AXoVVBI48VTtezNzyBsXJ3AwdKPUO__4wIpXTkU-WvpRu-jwYy2M0phAWEPSR01ArUOFalrbpXPMplOspjSU2spM9r-_L6BDcpFpFkRrvGPL4ywBhDxWBzLmHX-vrFo0NNL=w1204-h916-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Elefantenalaaarm , hier ist Vorsicht angesagt.<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und dass zum gro\u00dfen \u00dcbel\u00a0 mit viel zu wenig Kraftstoff.\u00a0 Wir campierten direkt an Ort und Stelle, doch an Schlaf war nicht zu denken.\u00a0 F\u00fcr den \u00e4u\u00dfersten Notfall hatten wir noch Tabletten zum Wasseraufbereiten dabei, doch diese wollten wir nicht nutzen. Jeder Tropfen Kraftstoff an Bord wurde nun in den Tank meiner Reisemaschine gegossen, auch das aus dem Kocher! Da meine die sparsame G\/S war und\u00a0 mit etwa 1 Liter pro 100 km weniger als Wolfgang`s auskam, wollte ich es wagen und den R\u00fcckweg antreten. Am n\u00e4chsten Morgen erreichte ich\u00a0 in einer Rekordzeit den Reifenstapel, aber bis Tessalit reichten meine Reserven trotzdem nicht mehr. Dank dieses lebensrettenden Versuchs rettete meine G\/S damals zwei nette Menschen, denn zum Gl\u00fcck war eine Tuareg-Familie da, so konnten wir nicht verdursten. Zuerst begr\u00fc\u00dfen uns deren Kinder, die sich jedoch in bedauernswertem Zustand befanden. Nachdem wir uns gegenseitig begr\u00fc\u00dften und unser Problem geschildert hatten, gaben wir den Kindern unser Obst und versorgten die vielen kleinen Blessuren der armen Kerlchen. Kaum waren wir fertig kam aus dem Nichts ein Landcruiser Pick Up mit Tuaregs gefahren. Sie verkauften uns 20l von ihrem besten Benzin f\u00fcr 100 DM \u2013 zum langwierigen Verhandeln war unsere Position zu diesem Zeitpunkt einfach zu schwach. Nachdem sie uns den Streckenverlauf deutlich erkl\u00e4rt hatten, verabschieden wir uns dankbar voneinander. Die letzten 50 Km nach Tessalit waren in einem katastrophalen Zustand, die Fahrerei zu zweit war unheimlich anstrengend. Als wir ankamen gab es als erstes ein eiskaltes Bier. Sp\u00e4ter erkl\u00e4rten wir dem Zoll-Chef unser Problem und dann war\u00a0 tanken angesagt. An der Tanke war ein Italiener, der Wolfang in seinem Transporter mit zur\u00fcck bis zum Reifenstapel nahm, er machte uns wenig Mut Wolfgang`s G\/S dort wiederzubekommen. \u00c4hnliches hatte uns der Zoll-Chef schon vorausgesagt. Am Reifenstapel \u00fcbernachteten wir und wollten am n\u00e4chsten Morgen die zur\u00fcckgelassene G\/S und den Rest unserer Ausr\u00fcstung bergen. Alles war noch da, jedoch schafften wir es nicht mehr an diesem Tag bis Tessalit. Endlich am Vorposten der Zivilisation angekommen wurden wir mittels staatlich legalisierten Stra\u00dfenraubes um einen ordentlichen Batzen Geld gebracht, alles war extrem \u00fcberteuert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/3CPlGNpcw_16bVJfephL1amZkGTjfQv8ppctap-B-2LzJBx2Iy8qVN0cqJi82Cb6_ApxaS4NLUQcsqFVhjiWKmrhRvHtlUSaSlJ7ST9IXYxZhN45FEVguTcrzqamJtEJVd2JLMnQx4wh6OwBv6CGJspMO-GwYBPydKGH_aRpSsHyXBhq5TcMz2alXde8pxtj0e9PgxK6aJJWdbf-J_RLNB793Hqoo0mR2U2rzU7LJvAXmHPgTRTSu9BgBDGF_ufKhxuFLgLyQ14_z6fL-k_PYeAgZ8fz5Ud9oWr2fukZwwIktuEOLZ-phnRyU0AgdkIn3sRDcH7M4eYps6vdwYHl_3jssJStjXIqpNlmxtAu4Jmr-ygVMV8KBzWbiwl5VpBPocsKwNDcONuImitKSFo7DxakUAjvCkOyDTkKiRyJuzzrrUnmPDiuRE4hsHUHk9Q67EVPaDGTwdi4ev6UIf1mZYMg2YWx11EwQfCPsoU_tbwyiyTiaWB-XTCrg1Si7DUWobyC6fb7faAdt7cqvLxzBrpvEDdtvUMgQ-TjL7-UrH8e6drMpiiKJZC8oWGRSTo5DL9mtpcTUAFmFf3zSL91QmVkcGFm8Rw7K5iYO-NehKoZ2AM1t6EvGeSRWaTLdeg4YeM_OM5KLe9cCaD2Y0Cq27F6dxUbtwcAn2jeNEvKkn-kX15nVNFDUlM92Dx-1bKYgo4Yq0z6tdLVhR4mRFxCxWG50BZsoEj7dYpujR2XgHlNgZn0x-I6INVp=w1137-h916-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Das Bike nach der Frischzellenkur bei SWT-SPORTS<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Daf\u00fcr entsch\u00e4digte uns aber der Campingplatz, alles war dort sehr sauber und ordentlich gepflegt. Der Inhaber und seine Frau waren unerm\u00fcdlich bei der Arbeit, man sah, dass auch hier unter den widrigen Umst\u00e4nden mit Flei\u00df und Ausdauer viel erreicht werden konnte. Als wir uns zur Weiterfahrt bei den Beh\u00f6rden abmeldeten erfuhren wir ganz nebenbei, dass Krieg hier war \u2013 Tuaregaufstand, die Stadt Agades und die Uranmine von Arlit im Niger waren von Tuaregmilizen besetzt. Hier wurden damals Reisende und Gesch\u00e4ftsleute \u00fcberfallen und ausgeraubt. Es kam damals ein Lada Niva an und\u00a0 dort stiegen 5 Deutsche aus. Sie wurden ausgeraubt und es wurden 2 Fahrzeuge gestohlen, mit dem Niva hat man sie dann ziehen lassen. Die Beschreibung der Gangster passte exakt zu dem Fahrzeug und den Personen, die uns das ersehnte Benzin verkauft hatten. Auf der Weiterfahrt waren wir dann extrem vorsichtig und versteckten uns bei unseren Pausen oder \u00dcbernachtungen. Die Streckenmarkierungen der Piste waren leider immer nur da vorhanden wo der Streckenverlauf eindeutig war und so waren wir nach den gemachten Erfahrungen noch viel vorsichtiger. Die<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Rekordstrecke: 200 km ohne eine einzige Markierung, doch alles ging gut und wir erreichten Gao am Niger. Von nun an verlief die Piste entlang des Niger und wo auch die eine oder andere Dornakazie wachen konnte. Was das Auge freut m\u00f6gen die Reifen gar nicht, die Michelin T61 waren dauernd platt. Die harten Dornen arbeiteten sich jedoch auch durch meinen Michelin Desert durch, aber erst einigen Tausend Kilometer sp\u00e4ter.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auf den letzten 350 Pistenkilometern konnten wir das eine oder auch andere Bierchen f\u00fcr teuer Geld ergattern und auch die Versorgung mit Essbarem funktionierte hier wieder leichter. Wir machten eine Pirogenfahrt und schauten uns erstaunt Nilpferde an. Seit S\u00fcdalgerien wurde es stetig w\u00e4rmer und nun war es richtig hei\u00df. Die Strecke entlang des Niger bestand haupts\u00e4chlich aus den Spurrillen der gro\u00dfen LKW, die dort gefahren waren, so war die Fahrerei total anspruchsvoll \u2013 eine so beschissene Piste war ich in meinem Leben noch nie gefahren. Zum Gl\u00fcck \u00a0war die Teerstra\u00dfe nicht mehr weit entfernt. An der Grenze Mali \u2013 Niger zeigte Wolfgang probeweise mal seinen Dienstausweis vom Zoll. Das h\u00e4tten wir vorher schon mal testen sollen, denn die Formalit\u00e4ten waren ein Plausch unter Kollegen \u2013 Klasse! Angekommen, dann gleich ins Hotel Amenokal und vier eiskalte Blonde sp\u00e4ter f\u00fchlte ich mich wie neu geboren. Wir fuhren an diesem Tag nicht mehr weit, am folgenden Tag sollten wir den\u00a0 Beginn der Teerstra\u00dfe endlich finden. Sie f\u00fchrte uns nach\u00a0 Baobabs und nach Niamey, der Hauptstadt des Niger. Zwischen Wolfgang und mir hatten sich immer wieder Spannungen gebildet, doch jetzt war es nicht mehr auszuhalten und so trennten wir uns. Ich wurde damals von einem Bayern aufgegabelt, der seine defekte Yamaha XT500 f\u00fcr einen Spottpreis verkaufen musste, so nahm ich ihn mit Richtung Togo. Am Stadtrand Niameys fr\u00fchst\u00fcckten wir zusammen an einer Imbissbude in der N\u00e4he zur Br\u00fccke \u00fcber den Niger. Hart gekochte Eier und trockenes Baguette. Mein Bayer bestellte Tee, ich Bier, da die Cola wohl schon l\u00e4nger ausverkauft war. Als er sich beschwerte, da der Tee recht d\u00fcnn ausschaute, riet ich ihm, doch einfach auf den Teebeutel zu warten. Als er den Teebeutel bekam, bestellte er sich dann auch ein Hopfengetr\u00e4nk. Das Wasser stammte zu der Zeit\u00a0 direkt aus dem Fluss und die Zusatzstoffe aus diesem Gew\u00e4sser waren bestimmt nicht gesundheitsf\u00f6rderlich. Wo vor zwei Jahren noch D\u00f6rfer mit den typischen Rundh\u00fctten standen war nun alles verlassen und die Landschaft v\u00f6llig vertrocknet. In Bittou, dem Grenzort zwischen Burkina Faso und Togo \u00fcbernachteten wir in einem klimatisierten Bungalow, aber um 22 Uhr stellten die Jungs den Generator ab und es war sofort\u00a0 Schluss mit Aircondition. Der Lichtstrom lief noch weiter. Da wir jedoch mit Klimaanlage geordert hatten, klemmten wir diese einfach schnell an den Lichtstrom an. Sofort\u00a0 kamen die\u00a0 Jungs vom Hotel \u00fcberrascht\u00a0 und konnten es nicht fassen! Sie waren erstaunt \u00fcber das Ger\u00e4usch der Klimaanlage und wir schliefen wunderbar. Den Aufpreis der Klimaanlage zahlten wir nicht denn der Strom war ja weg, beschei\u00dfen konnten wir uns ja selbst. In Togo durchquerten wir einen riesigen Nationalpark, die Hauptstra\u00dfe f\u00fchrte direkt durch ihn hindurch. Hier sah ich zum ersten Mal gro\u00dfe Wildtiere in Afrika. Auch ein Elefant war darunter. Es war abartig hei\u00df (weit \u00fcber 45\u00b0C) und dazu total schw\u00fcl.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Hinterrad wurde so hei\u00df, dass man es mit blo\u00dfen H\u00e4nden nicht anfassen konnte. Hinter Sokode ging mir dann\u00a0 das Getriebe kaputt. Zum Gl\u00fcck war dieser Ausfall neben einer Kneipe, wo wir uns dann h\u00e4ngen lassen konnten. Zu unserer \u00dcberraschung stellten wir am n\u00e4chsten Morgen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fest, dass der 2. und 4. Gang noch funktionierten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mit diesen erreichten wir mit viel Gl\u00fcck den Campingplatz Robinson Plage direkt am Meer in Lome. Die Kriminalit\u00e4t war hier so hoch, dass bewaffnete W\u00e4chter den Campingplatz bewachen mussten, und man wurde von diesen W\u00e4chtern zum Taxistand an der Stra\u00dfe eskortiert. Auf dem Markt klaute mir einer einen Geldschein aus der Hemdtasche, ich hielt den Kerl fest, und wurde kurz darauf von den Marktfrauen umringt. Die hatten dem Burschen dann eine ordentliche Tracht Pr\u00fcgel verpasst und scheuchten ihn davon. Die Suche nach einem Getriebe f\u00fcr meine BMW verlief im Sande, da der einzige Motorradpolizist mit BMW das Getriebe seiner BMW f\u00fcr mich nicht hergeben wollte. Er sagte, wenn die BMW kaputt geht kriegt er nur noch eine Honda als Ersatz und das wollte ich ihm nicht antun. Bei SABENA, der belgischen Airline, buchte ich daraufhin den R\u00fcckflug f\u00fcr mich und die geschundene G\/S. Im Flieger befanden sich nur eine Hand voll Reisende, die Bordmannschaft war\u00a0 klar in der \u00dcberzahl. Auch ein bewaffneter Polizist war mit an Bord.\u00a0 Sadam hatte zu der Zeit mit weltweiten Anschl\u00e4gen gedroht. Die G\/S durfte nur mit, weil ich auch ich im Flieger sa\u00df. Der Flug war sehr lustig, denn die Stewardessen hatten Langeweile, ebenso wie der Polizist. So feierten wir ein bisschen zusammen und machten es uns sp\u00e4ter auf den freien B\u00e4nken bequem. Am 14.3. fr\u00fch morgens landete ich in Br\u00fcssel und um 17:00 Uhr kam ich wieder nach Hause. 12 km vor meiner Garage musste ich dann nochmal das Vorderrad aufpumpen. Die Akazienstachel hatten sich durch den Reifen durchgearbeitet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/8O_sW3DLOSmi7gxuugTE7cGcgCTg_yXy60Y_4YPZlAEl2yqIsdFmt5XIX928Ne99WJmqMWg0xGSJce_hrowEmzLkAR0Tg8ybnYp4cjZOMt7_JBk2Y-eWevBsIvs8matYKLD8T4SOo_BdIblPaz1VnY3DL8xezmoMgQGAzfoEQy2LSoufxfPSmlncyTLCVnQKPVcwhBiNU3jhabfSuMcXc6m72HAZ1vmcNt1FMs_tIxZmhgPAPFgG4mjDqoQ1CUA1LmijorR4hE7pREfNJAq0IoGHUBQus0hlb1cYhZDKO9koxUeA4sLq6oeIwF1xmn9Vx9MucM720WrFpcFtNojATTMM6Iaa95o5ZuSP11yiA_gDnfKqC987vYRJ3zCC7QysT6IxSf6JRzFKBmMnSHostASe31QEkHuQRJmwS2A4bAKhXaMvxpuWbGZgc5JdKCEvxnKjp-rH7Kw8GlAbGZUxfmjq0D3D9dCVV3r0H44596cyUc64FHbKSx1DTBLuU_vI3MzagaXWBysfjkGF9nKfAXkZW_xx8P9p6ZwoQwJlAaL9y0RqUc4mAZmKxHSaaCBcO39oR2-2RPaA1bAO6_cGeXzQWKWPtu3d3CsrJINAVSGpDn3UHNerZyTVemDgve7q1ePhhlsMbaRuhd1KN4mTl1Sz8WlcEytrYoUkXKgrl-vkAHSgGHkHSiAcRV3wm0dZYifgox6FVE57hc16yE7HGj9qxoqi6-q2GsofWklPcXJWsuk5CtenRoVq=w1053-h916-no\" alt=\"\" \/>\r\n<figcaption>Ein Andenken aus Afrika<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Getriebe war damals nicht mehr zu retten, eine Neuanschaffung musste her.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch Wolfgang erreichte Kamerun nicht, in Nigeria gab seine Kupplung der G\/S auf. Mit SABENA kam auch er mit seiner G\/S nach Hause. Die Trennung bei Differenzen hatten wir vor Reisebeginn verabredet, und wir sind noch heute gut befreundet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Sicherheitslage in Algerien wurde leider immer schlechter, Entf\u00fchrungen, ein B\u00fcrgerkrieg und islamistischer Terror machten Reisen unm\u00f6glich. Das ist leider bis heute so.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aufgrund beruflicher Ver\u00e4nderungen blieb die G\/S in der Garage und wurde nur zum T\u00dcV bewegt. Bis 2005. Endlich konnte ich mich vom Rauchen befreien, und zur Belohnung gab es einen Trip nach Tunesien. Der Endschalld\u00e4mpfer bestand nur noch aus mit Blechen zugeschwei\u00dften L\u00f6chern und wurde durch einen Edelstahld\u00e4mpfer ersetzt. Auch das Federbein lie\u00df ich \u00fcberholen. Wie erwartet lief die G\/S einwandfrei und wir hatten viel Spa\u00df in Tunesien. Der starke Schneefall auf der Heimreise in den Alpen zwang mich zu einer \u00dcbernachtung, eigentlich wollte ich von Genua aus in einem Sitz nach Hause durchfahren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wieder fristete die G\/S ein Schattendasein in der Scheune. 2016 konnte ich in den Vorruhestand.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/JnhPCeQMKoxwQwYorIBsPdZwyuIAkiawjPQyr7fBlexiiNtweNWcldQqEJ7iWLyv_f2-d8RQsYwaQ6SBetDUJLSiUNpgGeK9p_3WNQIA7pXJ6k9M8ob8g5jubFAxQlkcHRptFMhIKcqfAxnXYsUMShYolrz7An7_ne-5adtj6ZA5E8CLP3XTkAK2EXBUvDpvFAS6gYAoNXNsVC3TXAnB4RrBy_Q27dD8mbdTYCjSP-XSF6N7CO4Va-AAoJnGSuMs5I4JUTjn4xdNCLJrozrzv40smvlZ44uG7sv7PjVDOQiB_ZbF5xYw8JrEkBpEVK68yuCOKLQLf58T12PWur37DE3LNVopSfMKujksf9AjtBjlhuE-EYQPjchoIda2M4B_4OUZzil2U7SsHHPV3_ySonNjHcOsuk_CWhC6FqR9cE1iaDHFrDAayPuZdxzlVe-nRQCcr2NpBPOU6rGdtPgPrMzxEG01TnXKtGJqq-IQmRopAam9ycA8sXQmNSPdx0llYfQMS-d8rMDTdMec3J3UT4-TtUBDEQ3Kggah28SDKVN-R0TSBocNLGD3ZAoIFoDyQtU-kRbSaUbIyiAL5w09U8H0_bvH7mCo7-dKYAtmGmYOod_mlTakguyUoXOjf3-eUK9FtXpwlGRzidAeQQ_iHnu1q525sqQPeUhuieFZ0tKgqZE221PdKkZ_CUvKOHvyCUaTRT1JhKDw-fcYW3gkjgKfh6N5BOgcQ0DcN28RTIsNBdZ59vNxuiiq=w969-h917-no\" alt=\"Mit der BMW Motorrad G\/S R 80 durch Afrika. Zwei Freunde auf Reisen.\" \/>\r\n<figcaption>Die G\/S kann nun wieder auf Reise.<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mein Auto bekam Saisonkennzeichen f\u00fcr den Winter, die G\/S f\u00fcr den Sommer ebenso wie einen neuen Vorschalld\u00e4mpfer und neue Kr\u00fcmmer je aus Edelstahl. Beim St\u00f6bern im Internet habe ich SWT-SPORTS gefunden. Hier kriegte die Lebensretterin eine \u201eFrischzellenkur\u201c: Rahmenverst\u00e4rkungen, Verl\u00e4ngerung der Schwinge, Kunststoffbeschichtung und eine M1 Magnum Gabel die ich g\u00fcnstig auf Ebay ergattern konnte. Jetzt hat meine G\/S quasi ein neues Leben und begleitet mich durch meinen Ruhestand und wenn wir nicht gestorben sind, so fahren wir noch heute.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.swt-sports.de\/de\/bmw-umbauten\/offroad-umbauten\/89-swt-sports-bmw-motorrad-boxer-umbau\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"LINK zum UMBAU auf der SWT-SPORTS - Page (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">LINK zum UMBAU auf der SWT-SPORTS &#8211; Page<\/a><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andreas und seine\u00a0 BMW Motorrad R80G\/S Andreas ist der Dritte im Bunde! Erstzulassung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 7.4.1986 \u2013 1. 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